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Dienstag, April 7, 2020
Start Blaulicht Großeinsatz bei der Staatsanwaltschaft Lübeck. Weißes Pulver in Briefumschlag

Großeinsatz bei der Staatsanwaltschaft Lübeck. Weißes Pulver in Briefumschlag

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Ein am Vormittag bearbeiteter Breifumschlag sorgt aktuell bei der Lübecker Staatsanwaltschaft für einen Großeinsatz.

Aus dem Briefumschlag ist weißes Pulver ausgetreten. Aktuell sind rund 50 Feuerwehrkräfte vor Ort. Um was genau es sich bei dem Pulver handelt ist noch unklar. Der Kampfmittelräumdienst aus Kiel wurde angefordert und ist mittlerweile vor Ort in Lübeck eingetroffen

Verdächtiger Briefumschlag bei der Staatsanwaltschaft Lübeck

Große Aufregung in der Poststelle der Lübecker Staatsanwaltschaft. Gegen kurz nach 9:00 Uhr heute Vormittag wurde ein Briefumschlag gefunden, aus dem weißes Pulver rieselte. Umgehend wurden die Polizei und die Feuerwehr alarmiert, welche mit großen Kräften vor Ort sind.

Die Lübecker Nachrichten berichten unterdessen, dass es sich nach unbestätigten Informationen bei der Sendung um einen brief mit arabischer herkunft handel soll.

Löschzug Gefahrgut der Lübecker Feuerwehr ist vor Ort, der Bereich ist abgeriegelt

Die Feuerwehr ist mit Spezialkräften vor Ort, verletzte gibt es bisher keine, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit.

Der Bereich um die Lübecker Staatsanwaltschaft ist abgeriegelt. In den Straßenzügen rund um das Gebäude haben sich Polizeifahrzeuge und Feuerwehrautos versammelt und sperren das Gebiet ab.

Der Kampfmittelräumdienst kommt nach Lübeck

Der bei Kiel stationierte Kampfmittelräumdienst des traf gegen 11:45 Uhr in Lübeck ein und soll das gefundene Pulver untersuchen.

Das Gebäude wurde teilweise geräumt

Das Gebäude der Lübecker Staatsanwaltschaft wurde im Erdgeschoss teilweise geräumt. Weitere Informationen konnte Oberstaatsanwältin Ulla Hingst mit Hinweis auf den laufenden Einsatz nicht geben.

Kampfmittelräumdienst hat den Umschlag mit dem Pulver geborgen. Eine Spezialeinheit des Bundes, die Analytische Task Force aus Hamburg welche für besondere Einsätze mit gefährlichen radioaktiven, biologischen und chemischen Stoffen ausgerüstet ist, war ebenfalls vor Ort, musste aber nicht eingreifen.

Die Polizei in Lübeck gibt um kurz nach 13 Uhr Entwarnung

Nachdem die Untersuchung des Pulvers abgeschlossen war, gab die Polizei gegen 13:00 Uhr Entwarnung.

Kein Pulver im Umschlag

Entgegen der ersten Vermutungen und Berichte, es habe sich Pulver in den Umschlägen befunden, hat sich dies nicht bewahrheitet.

Einem Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft war beim Öffnen der Tagespost eine Briefsendung verdächtig vorgekommen. Aufgrund dieser Verdachtslage hat die Staatsanwaltschaft die Polizei informiert, die daraufhin das Erforderliche veranlasste.

Lesen Sie auch: Verdächtiger Briefumschlag bei der Staatsanwaltschaft Lübeck: Die Fakten

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