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Staatsoper produziert Oper «Weiße Rose» als Graphic Opera

Das Gebäude der Staatsoper Hamburg in der Großen Theaterstraße. Markus Scholz/dpa/archivbild
Hamburg (dpa). Busse mit Hakenkreuzen als Schattenrisse, real davon laufende Opernsänger - mit einem neuen Inszenierungskonzept hat die Hamburger Staatsoper die Kammeroper «Weiße Rose» zu einem Animationsfilm gemacht. Der feiert bald im Fernsehen Premiere.

Als handgezeichneten Animationsfilm und mit real gefilmten Sängerdarstellerinnen und -darstellern: Die Hamburger Staatsoper hat die 35 Jahre alte Kammeroper «Weiße Rose» als Graphic Opera neu produziert. Der animierte Film soll am 9. Mai, dem 100. Geburtstag der Widerstandskämpferin Sophie Scholl, erstmals ausgestrahlt werden, teilte die Staatsoper Hamburg am Donnerstag mit. Der Opern-Film «Weiße Rose» läuft 23.40 Uhr auf dem Fernsehsender Arte, der Norddeutsche Rundfunk zeigt das Werk am 22. Mai, 22.30 Uhr. Vom 8. Mai an ist es in der Arte-Mediathek abrufbar.

In dem Film geht es um die letzten Stunden der Geschwister Scholl unmittelbar vor ihrer Hinrichtung am 22. Februar 1943. Dabei gebe es keine realistische, dokumentarische Handlung. Vielmehr gehe es in der Dramaturgie um das «innere Theater» also die Ängste, Hoffnungen und persönlichen Motive der Protagonisten.

Die Oper von Udo Zimmermann hatte 1986 in Hamburg ihre Uraufführung. In der animierten Graphic-Opera-Version übernimmt Marie-Dominique Ryckmanns die Rolle von Sophie Scholl, Michael Fischer singt Hans Scholl. Die Regie führte David Bösch, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg begleitete die beiden Sänger.

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