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Hamburgs Corona-Inzidenz sinkt auf 238,5: 707 neue Fälle

Ein medizinischer Mitarbeiter zeigt einen Abstrich für einen Corona-Test. Tom Weller/dpa/Symbolbild
Hamburg (dpa/lno). Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist weiter gesunken.

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist weiter gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche am Freitag mit 238,5 an. Am Donnerstag hatte der Wert 245,0 betragen, vor einer Woche 252,1. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz betrug laut Robert Koch-Institut (RKI) 442,1.

Die Behörde meldete am Freitag für Hamburg 707 neue Ansteckungen. Das sind 184 weniger als am Donnerstag und 123 weniger als vor einer Woche. Seit Februar 2020 haben sich in der Hansestadt damit mindestens 116.849 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 101.600 davon gelten nach RKI-Schätzungen als genesen. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus in Hamburg gestorben sind, stieg laut RKI um 1 auf 1898.

Auf den Intensivstationen der Hamburger Krankenhäuser wurden am Freitagvormittag (Stand 11.15 Uhr) laut dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 65 Covid-19-Patienten behandelt, von denen 43 invasiv beatmet werden mussten – zwei beziehungsweise fünf mehr als am Vortag. Damit sind 13,9 Prozent aller Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt. Die Gesundheitsbehörde gab die Gesamtzahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Hansestadt mit Stand Donnerstag mit 223 an, davon 66 auf Intensivstationen.

Die Hospitalisierungsrate, also die Zahl der in Krankenhäusern aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner und Woche, stieg laut RKI in Hamburg deutlich von 0,92 auf 1,67. Bundesweit betrug sie 5,52, nach 5,47 am Donnerstag. Die Hospitalisierungsinzidenz spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 können die Bundesländer jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängen.

77,0 Prozent aller Hamburgerinnen und Hamburger sind nach Angaben des RKI inzwischen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft; als vollständig geimpft gelten 74,8 Prozent. 236 123 Hamburgerinnen und Hamburger haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten, was einer Quote von 12,7 Prozent entspricht. Bei den Quoten der Erst- und vollständig Geimpften belegt Hamburg unter den Bundesländern Platz drei hinter Bremen und dem Saarland. Bei den Boosterimpfungen liegt die Hansestadt dagegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 14,7 Prozent.

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