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Corona: Bühnenpause ist für Lindenberg «härtester Entzug»

Panikrocker Udo Lindenberg auf der Bühne. Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild
Hamburg (dpa). Corona hat Udo Lindenberg 2020 alle Tourpläne zunichte gemacht. Wie sich das für ihn angefühlt hat, hat der Wahl-Hamburger nun verraten. Und auch, warum kleine Ersatzkonzerte oder gestreamte Auftritte keine Option für ihn sind.

Panikrocker Udo Lindenberg (75) hat die aktuelle coronabedingte Bühnenpause als härtesten Entzug bezeichnet. «Ich habe in den vielen Jahren, in denen ich Musik mache, noch nie so deutlich gespürt, wie überlebenswichtig das Publikum für mich ist», sagte der Wahl-Hamburger dem Nachrichtenmagazin «Spiegel» (Samstagsausgabe). Eine ähnlich lange Zwangspause habe er allenfalls zu seinen Trinkerzeiten gehabt. Lindenberg hatte seine Tour 2020 abgesagt und war in der Coronazeit nicht aufgetreten. «Kleine Locations machen Stress. Zigtausende Leute hätten auf der Straße gestanden, in der Hoffnung, doch noch irgendwie reinzukommen. Die Schwarzmarktpreise wären explodiert. Das will ich niemandem antun.»

Bei Streamingkonzerten fehle ihm dagegen «die direkte Energie-Connection mit meiner Panikfamilie» und die Kraft zwischen Bühne und Publikum. «Die leuchtenden Augen, das Theater der Verrückten, der Zauber der magischen Nacht. Nur kalte Kameras, das ist nichts für mich.» Der Pop- und Rocksänger will Ende Mai wieder auf Tour gehen. «Das muss sein, das wird sein. Wenn noch mal alles abgesagt werden müsste, wird es zuuu dunkel auf der Welt.»

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