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Fallzahlen

Corona-Inzidenz in Hamburg liegt bei 457,1

Eine biologisch-technische Assistentin hält ein Gefäß mit aufbereiteten PCR-Tests auf das Coronavirus in der Hand. Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Hamburg (dpa/lno). Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg am Donnerstagmorgen mit 457,1 angegeben.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg am Donnerstagmorgen mit 457,1 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die das RKI auf seinem Dashboard veröffentlichte (3.10 Uhr). Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 443,0 gelegen, vor einer Woche bei 505,0. Bundesweit lag die Inzidenz am Donnerstag laut RKI bei 502,4.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 2409 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 563.8578 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen erhöhte sich nach RKI-Angaben um 9 auf 2607.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Donnerstagmorgen (7.16 Uhr) 18 Covid-19-Patienten auf Hamburger Intensivstationen behandelt, von denen 6 beatmet werden mussten. Das war jeweils einer weniger als am Vortag.

Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Hamburger Kliniken aufgenommenen Corona-Infizierten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, lag am Donnerstag laut RKI bei 2,7. Bundesweit gab das Institut einen Wert von 3,83 an.

Dem RKI zufolge wurden (Stand: Mittwoch) bisher 86,4 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger mindestens einmal geimpft. 83,7 Prozent verfügen demnach über den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze. Die Quote bei den Auffrischungsimpfungen lag bei 61,3 Prozent. Zwei Auffrischungsimpfungen haben inzwischen 6,3 Prozent erhalten.

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