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Dorf mit gegensätzlichen Regeln: Notbremse und Gastronomie

Ein Wendeschild mit der Aufschrift "geöffnet" wird umgedreht. Jörg Carstensen/dpa/Symbolbild
Kiel (dpa/lno). Ein Dorf - zwei Systeme: Für das Dorf Krummesse in Schleswig-Holstein gelten unterschiedliche Corona-Regelungen, weil es teilweise zu Lübeck und teilweise zum Herzogtum Lauenburg gehört.

Ein Dorf – zwei Systeme: Für das Dorf Krummesse in Schleswig-Holstein gelten unterschiedliche Corona-Regelungen, weil es teilweise zu Lübeck und teilweise zum Herzogtum Lauenburg gehört. Da in Lübeck aktuell eine Sieben-Tage-Inzidenz von 62 herrscht, darf die Außengastronomie öffnen, bestätigte Bürgermeister Hans-Peter Fiebelkorn der Deutschen Presse-Agentur. Im Herzogtum Lauenburg allerdings gibt es eine Inzidenz von über 150 – und damit die Notbremse. Im Lauenburger Teil von Krummesse bleibt daher die Außengastronomie geschlossen, und Bewohner dürfen  höchstens einen weiteren Menschen treffen. Es gebe daher viele Nachfragen von Einwohnern, müssten sich doch unmittelbare Nachbarn durch die unterschiedlichen Regelungen anders verhalten, so Fiebelkorn. Im Lübecker Teil wohnen 1000, im Lauenburger Teil 1800 Menschen. Zuvor hatte der NDR darüber berichtet.

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