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Garg will 3G-Regel für Innenräume im Norden verlängern

Heiner Garg (FDP), Gesundheitsminister von Schleswig-Holstein, spricht. Christian Charisius/dpa
In diesem Beitrag: Garg fasst die Situation zusammen Diese Regelungen sollen voraussichtlich verlängert werden
Kiel (dpa/lno). Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hält eine Verlängerung der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) in Schleswig-Holstein für angebracht.

Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hält eine Verlängerung der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) in Schleswig-Holstein für angebracht. «Es wird auch weiterhin – gerade für die Zeit im Herbst und Winter – noch Maßnahmen brauchen, so dass ein kurzfristiges Entfallen aller verbliebenen Schutzmaßnahmen der Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst nicht vorgesehen ist», sagte Garg am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Kiel. Die aktuelle Verordnung des Landes läuft am Sonntag aus.

Garg fasst die Situation zusammen

«Aktuell ist die Infektionslage stabil und auch andere Indikatoren wie die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz sind weiterhin auf niedrigem Niveau», sagte Garg. Die Impfquote sei gut. So sind mehr als die Hälfte der 12- bis 17-Jährigen vollständig geimpft, insgesamt trifft das auf 70 Prozent aller Schleswig-Holsteiner zu.

Diese Regelungen sollen voraussichtlich verlängert werden

Die Landesregierung beobachte die Infektionslage auch im Hinblick auf die Herbstferien und mögliche Auswirkungen auf die Infektionszahlen durch Reiserückkehrende genau, sagte Garg. Deswegen werde das Kabinett die aktuell gültigen Regelungen in den kommenden Tagen voraussichtlich verlängern. «Die aktuelle Verordnung ist bereits geprägt durch viel Freiheit, Eigenverantwortung und Empfehlungen und weniger durch Vorschriften.» Bis auf den notwendigen Schutz vulnerabler Gruppen beispielsweise in Pflegeeinrichtungen gebe es im Norden «ein weitgehend normales Miteinander unter 3G-Bedingungen in Innenräumen».

«Klar ist, dass wir mit einer hohen Impfquote und einer weiter guten Infektionslage auch schneller als gedacht dahin kommen können, dass Corona-Bekämpfungsverordnungen schon bald der Vergangenheit angehören», sagte Garg.

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