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Konzertprojekt zum Warschauer Kniefall abgesagt

Bundeskanzler Willy Brandt kniet vor dem Mahnmal im einstigen jüdischen Ghetto in Warschau. Erich Braunsperger/dpa/Archivbild
Lübeck (dpa/lno). Ein ursprünglich für den 10.

Ein ursprünglich für den 10. Dezember im Lübecker Dom geplantes deutsch-polnisches Konzertprojekt zum Kniefall von Warschau ist von den Veranstalten abgesagt worden. Mit 84 Mitgliedern im Chor, 81 Orchestermitgliedern sowie 6 Solistinnen und Solisten sei das Projekt zu groß für die derzeitige pandemische Situation, teilte die Musikhochschule Lübeck am Donnerstag mit.

Mit dem Konzert «7. Dezember 1970 – Ein Polnisch-Deutsches Requiem» wollten Studierende aus Polen und Deutschland an den Kniefall Willy Brandts vor dem Ehrenmal für die Helden des Warschauer Ghettos erinnern. Die Aufführung des Werkes hätte nach Angaben einer Sprecherin eines der größten Projekte der Musikhochschule der vergangenen Jahre werden sollen.

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