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Linke: Wegen Corona Vorziehen der Weihnachtsferien

Sabine Boeddinghaus spricht während der Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft. Marcus Brandt/dpa/Archivbild
Hamburg (dpa/lno). Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat angesichts der vielen Corona-Fälle unter Schülerinnen und Schülern ein Vorziehen der Weihnachtsferien verlangt.

Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat angesichts der vielen Corona-Fälle unter Schülerinnen und Schülern ein Vorziehen der Weihnachtsferien verlangt. «In Absprache mit den Kammern und den Schulvertretungen muss die Schulbehörde jetzt den Beginn der Weihnachtsferien auf den 20. Dezember vorziehen», sagte die Fraktionsvorsitzende und Schulexpertin Sabine Boeddinghaus am Donnerstag und verwies auf einen entsprechenden Antrag für die Bürgerschaftssitzung am kommenden Mittwoch. Gleichzeitig müsse eine Notbetreuung für die Kinder und Jugendlichen sichergestellt sein. Bislang beginnen die Weihnachtsferien in Hamburg am 23. Dezember.

Die Linken verwiesen auf andere Bundesländer, die die Weihnachtsferien bereits vorzögen, den Unterricht aussetzten oder etwa Wechselunterricht anböten. In Hamburg hingegen setze die Schulbehörde auf Regelunterricht nach Stundentafel plus Maske und AHA+L-Regeln – und habe zudem entschieden, Quarantäne, Kontaktnachverfolgung, Kohorten und zusätzliche Hygienemaßnahmen auszusetzen.

Boeddinghaus verlangte auch erneut einen Bildungsrat mit Beteiligung unter anderem der Behörde, der Kammern, der Schulvertretungen, der Gewerkschaft und der Bürgerschaft. «Dieser hat aus vorbildhaften Unterrichtsformaten des letzten Lockdowns Konzepte zu entwickeln, die Gesundheitsschutz und Bildung zusammenbringen», erklärte sie. Regelunterricht sei derzeit fehl am Platz.

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