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Schleswig-Holstein plant 1,35 Millionen Booster-Impfungen

Heiner Garg (FDP), Gesundheitsminister von Schleswig-Holstein. Axel Heimken/dpa
Kiel (dpa/lno). Rund 1,35 Millionen Schleswig-Holsteiner sollen in Impfstellen, durch mobile Impfteams und bei niedergelassenen Ärzten bis Ende Februar Auffrischungen gegen Covid-19 erhalten.

Rund 1,35 Millionen Schleswig-Holsteiner sollen in Impfstellen, durch mobile Impfteams und bei niedergelassenen Ärzten bis Ende Februar Auffrischungen gegen Covid-19 erhalten. «Es gibt genügend Impfstoff für alle», sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FD) am Mittwoch in Kiel. Ab Donnerstag sind Termine in Impfstellen buchbar. Die ersten Impfungen bei diesen Terminen sollen ab Freitag erfolgen.

Bis 2. Dezember können zunächst ab 60-Jährige Termine buchen, dann wird das Portal für alle anderen freigeschaltet. Bis Ende Februar stehen rund 500.000 Termine bereit. Auffrischimpfungen sowie Erst- und Zweitimpfungen gibt es in den Impfstationen mit Biontech und Moderna.

«Wir sind mit den Heimen bereits durch», sagte Monika Schliffke, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung, zum Stand der Auffrischimpfungen. Auch die ab 70-Jährigen hätten mittlerweile weitgehend ihre Auffrischimpfungen erhalten. Im Norden wird ihren Angaben zufolge in 1400 Arztpraxen geimpft. In den Impfstellen sollen Impfungen im Zeitraum von 10.30 Uhr bis 19.30 Uhr möglich sein. Dort sollen 250 Ärzte arbeiten. Am 6. Dezember sollen alle 26 Impfstellen arbeiten.

Garg betonte, Empfehlung sei, sich ab sechs Monaten nach der vollständigen Impfung boostern zu lassen. Wie hoch der Impfschutz dann noch sei, hänge von Alter und Gesundheitszustand der Menschen ab. In den Impfstellen können Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen erfolgen. Wer den Einmalimpfstoff von Johnson & Johnson erhalten hat, sollte erst 28 Tage später Impftermine wahrnehmen.

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