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Streit um Maskenpflicht eskaliert: Busfahrer verletzt

Ein Rettungswagen fährt über eine Autobahn. Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Hamburg (dpa/lno). Weil er keinen Mund-Nase-Schutz tragen wollte, soll ein Betrunkener in Hamburg auf einen Busfahrer losgegangen sein.

Weil er keinen Mund-Nase-Schutz tragen wollte, soll ein Betrunkener in Hamburg auf einen Busfahrer losgegangen sein. Der Mann wird verdächtigt, erst mehrmals auf sein Opfer eingeschlagen und ihm dann einen Kopfstoß versetzt zu haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Danach soll der 25-Jährige den Kopf des Mannes so heftig gegen eine Scheibe geschlagen haben, dass diese zu Bruch ging. Der Busfahrer erlitt Prellungen und Kopfverletzungen. Ein Rettungswagen fuhr ihn in ein Krankenhaus.

Der Verdächtige war den Angaben nach am späten Mittwochabend mit drei Begleitern im Stadtteil Farmsen-Berne in den Linienbus eingestiegen. Da sie keinen Mund-Nase-Schutz trugen, habe der Fahrer sie auf die Maskenpflicht hingewiesen. Die Männer sollen den Mann danach zunächst aggressiv angegangen haben. Im Anschluss eskalierte die Situation.

Nach der Attacke flüchteten die Männer, Polizisten nahmen sie noch in der Nähe fest. Bei dem mutmaßlichen Schläger sei ein Atemalkoholwert von fast 2,3 Promille gemessen worden. Gegen ihn wird demnach wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Männer kamen nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Die Maskenpflicht hatte zuletzt immer wieder zu Auseinandersetzungen geführt. Mitte September hatte ein Mann einen Tankstellenkassierer im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein erschossen. Zuvor hatte der 20 Jahre alte Kassierer den Mann auf die Maskenpflicht hingewiesen.

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