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Günther: Nicht nur über zusätzliche Beschränkungen reden

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, spricht im Landtag. Foto: Axel Heimken/dpa
In diesem Beitrag: Mit der neuen Virus Variante auseinandersetzen
Berlin (dpa). Bei den Beratungen zum Vorgehen in der Corona-Krise soll es aus Sicht von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther nicht allein um neue Beschränkungen gehen. Beim Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am kommenden Dienstag sollte nicht nur darüber geredet werden, welche Verschärfungen vielleicht nötig seien, sagte der CDU-Politiker am Samstag im TV-Sender Phoenix.

«Wir müssen auch beschreiben, was heißt das in den Monaten Februar, März, April, wenn bestimmte Inzidenzwerte unterschritten werden, welche Bereiche können wir auch dann dauerhaft wieder öffnen.»

Mit der neuen Virus Variante auseinandersetzen

Günther erläuterte, natürlich müsse man sich auch mit der neuen Virus-Variante auseinandersetzen und ob die Maßnahmen ausreichten. Man habe aber feststellen können, dass gerade zusätzlich verschärfte Beschränkungen eine Wirkung entfaltet hätten. «Die Infektionszahlen gehen in vielen Ländern runter.» So liege die Zahl der Neuinfektionen in Schleswig-Holstein pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen nun bei 85. Dies sei noch weit von 50 entfernt – eine solche sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz wird bundesweit angestrebt. Es sei aber auch noch ein bisschen Zeit bis zum Ende des Monats, sagte Günther.

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