Topthemen

Behörde ruft weitere Berufsgruppen zum Impfen auf

Vorbereitete Spritzen mit dem Impfstoff gegen Covid-19 von Biontech/Pfizer liegen in einer Schale. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
In diesem Beitrag: Mobile Impfteams sollen Arbeit abschließen Rund 120 000 Schutzimpfungen in Hamburg
Hamburg. Bald sollen auch weitere Berufsgruppen, die erhöhtem Infektionsrisiko ausgesetzt sind, eine Corona-Schutzimpfung erhalten.

Hamburg (dpa/lno) – In Hamburg sind nun auch niedergelassene Ärzte, Praxispersonal, Beschäftigte beim Krankentransport sowie Polizei- und Ordnungskräfte zur Corona-Schutzimpfung aufgerufen. Sie seien aufgrund ihrer Tätigkeiten einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt und könnten ab sofort Termine im zentralen Impfzentrum vereinbaren, teilte die Gesundheitsbehörde am Montag mit. Ihnen soll die Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca angeboten werden, der von der Impfkommission für Menschen unter 65 Jahren empfohlen wurde. Erste Impfungen seien bereits am Wochenende erfolgt.

Mobile Impfteams sollen Arbeit abschließen

Zugleich gingen im Impfzentrum die Impfungen der über 80-Jährigen weiter. Zudem wollen die mobilen Impfteams ihre Arbeit in den Pflegeeinrichtungen in dieser Woche abschließen. Anschließend sollen sie über 80-jährigen Bewohnern in Servicewohneinrichtungen Impfungen anbieten.

Rund 120 000 Schutzimpfungen in Hamburg

Insgesamt sind laut Behörde bis Samstag in Hamburg rund 120 000 Schutzimpfungen verabreicht worden, davon etwa 50 000 im Impfzentrum in den Messehallen. Gut 43 000 Hamburgerinnen und Hamburger erhielten demnach bereits ihre zweite Dosis, mit der laut Herstellern die volle Schutzwirkung erreicht wird. 32 440 Erst- und 15 736 Zweitimpfungen seien über 80-Jährigen verabreicht worden.

© 2020-2021 sundfunk.de