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Hamburg stockt Gagenfonds für ausgefallenen Musiker-Lohn auf

Eine Schutzmaske liegt auf dem Klavier neben einem Musiker. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild
In diesem Beitrag: 250 000 Euro Aufstockung Zahlende Gäste oder sogar Künstlergagen fehlen oft «Kultur umsonst» darf nicht zum Corona-Motto werden
Hamburg (dpa). Rund 1000 Hamburger Musiker und DJs haben in den vergangenen Monaten wegen geringerer oder ausgefallener Konzerteinnahmen Geld aus dem Hamburger Gagenfonds beantragt.

250 000 Euro Aufstockung

Rund 80 Prozent der Anträge seien bereits bewilligt worden, teilte die Kulturbehörde am Freitag in Hamburg mit. Nun soll der bereits 500.000 Euro umfassende Fördertopf um weitere 250.000 Euro aufgestockt werden.

Zahlende Gäste oder sogar Künstlergagen fehlen oft

Damit können von Montagnachmittag an Anträge auch für 2021 gespielte Konzerte gestellt werden. Die Stadt will damit die weiterhin aktive Musikszene bei ihren professionell veranstalteten Live- und Streamingkonzerten unterstützen. In der Regel müssen die Künstler dabei coronabedingt auf viele zahlende Gäste oder ihre Gage verzichten.

«Kultur umsonst» darf nicht zum Corona-Motto werden

Ein Antrag ist allerdings nur dann möglich, wenn durch die Auftritte entweder weniger als 250 Euro pro Person eingenommen wurden. Oder im Fall von Bands oder Konzerten mit mehr als 200 Zuschauern weniger als 500 Euro pro Person verbucht werden konnten. Zudem sollte bei Livestreams mit einer Spenden- oder Paywall-Funktion deutlich gemacht werden, dass «Kultur umsonst» nicht zum neuen Corona-Motto wird. Der Gagenfonds ist mit dem Verein RockCity Hamburg aufgelegt worden.

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