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Cornelia Funke will Leben in der Toskana für ein Jahr testen

Die Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke lacht. picture alliance / Christophe Gateau/dpa
Hamburg (dpa). Für die deutsche Schriftstellerin Cornelia Funke (62) ist der Umzug von den USA nach Italien zunächst ein Abenteuer auf Zeit.

Für die deutsche Schriftstellerin Cornelia Funke (62) ist der Umzug von den USA nach Italien zunächst ein Abenteuer auf Zeit. «Ich habe mir gesagt: Ich versuche jetzt mal ein Jahr, wie sich das anfühlt, wieder in der alten Welt zu sein», sagte Funke der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Und danach werde sie entscheiden, ob sie zurück nach Amerika gehen oder ob sie möglicherweise einen Wohnsitz in den USA und einen in Europa haben wird.

Funke hatte Anfang September nach 16 Jahren ihre Wahlheimat Malibu in Kalifornien verlassen. Dort besaß die Autorin eine Avocadofarm. Einer der Gründe für den Umzug war die ständige Gefahr vor Waldbränden an ihrem Wohnort. Der Ortswechsel soll zudem auch ein Perspektivwechsel sein. «Ich schüttle die Sachen jetzt mal ein bisschen durcheinander und ent-amerikanisiere mein Denken und konfrontiere mich mit einem anderen. Weil ich ganz fest daran glaube, dass einem das gut tut, wenn man ab und zu mal so ein bisschen von allem zurücktritt, an das man sich gewöhnt hat. Und dieses alte Haus hier macht das sehr leicht.»

Funke hat in der Nähe der Stadt Volterra ein großes Grundstück mit Olivenbäumen gekauft. Dort wird sie auch ihr in Malibu gestartetes Künstlerprojekt fortführen und kreativen Köpfen Unterkunft und gegenseitige Inspiration bieten. Am 8. Oktober soll der dritte Band ihrer «Drachenreiter»-Reihe – «Der Fluch der Aurelia» auf Deutsch, auf Englisch und als Hörbuch erscheinen.

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