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Deutscholympiade: Gold für die Türkei, Armenien und Rumänien

Die Gewinnerinnen um den Titel der weltbesten Deutschlernenden 2022. Christian Charisius/dpa
Hamburg (dpa/lno). Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt sind zur Internationalen Deutscholympiade nach Hamburg gekommen. Nun sind die besten von ihnen gekürt. Ein Ziel haben die Gewinnerinnen gemeinsam.

Die Gewinner der achten Internationalen Deutscholympiade (IDO) in Hamburg stehen fest: Drei Schülerinnen aus der Türkei, Armenien und Rumänien sind die «weltbesten Deutschlernenden». Zwölf Tage lang wetteiferten mehr als 100 Schüler im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, die aus 56 Ländern angereist waren, um den begehrten Titel. Am Freitag wurden die Erstplatzierten in den Sprachstufen A2, B1 und B2 gekürt.

Sie traten in verschiedenen Wettbewerbsdisziplinen an und mussten unter anderem eine deutschsprachige Seite für ein Magazin erstellen, Präsentationen halten, Rap-Songs oder kurze Theaterstücke vorführen und in Gruppen eine Improvisation meistern, wie das veranstaltende Goethe-Institut mitteilte.

Neben den Sprachkenntnissen bewertete eine internationale Jury den Teamgeist, die sozialen Kompetenzen, Kreativität und die jeweiligen Präsentationsfähigkeiten der Jugendlichen.

«Ich liebe Deutschland sehr und möchte gerne hier studieren, am liebsten Biologie», sagte die 17-jährige Buse Başak Kesimoğlu aus der Türkei, die Gold auf der Sprachstufe A2 holte.

«Diese zwei Wochen waren unvergesslich. Ich habe sehr viele tolle Momente mit neuen Freunden verbracht», sagte Zaruhi Kutaisyan aus Armenien. Die 17-Jährige war die beste Teilnehmerin auf B1-Niveau und möchte Hamburg gerne wieder besuchen.

«Es hat sich überhaupt nicht wie ein Wettkampf angefühlt. Alle Workshops und Prüfungen waren sehr stressfrei», betonte Teodora Smîntancă-Strugariu. Auch die 17-jährige Rumänin möchte unbedingt in Deutschland studieren. Sie ist Erstplatzierte in der Sprachstufe B2.

Die Deutscholympiade wird alle zwei Jahre vom Goethe-Institut in einer anderen deutschen Stadt ausgerichtet. 2024 soll sie in Frankfurt am Main stattfinden.

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