Radio Sundfunk Abo-Bereich
Schleswig-Holstein Hamburg Sport
Einloggen

Hamburger SV mit Problemen bei Stadion-Renovierung

Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz. Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Hamburg (dpa/lno). Drei Tage nach der Verteilung der Spiele bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland sind beim Hamburger SV mit dem Austragungsort Volksparkstadion massive finanzielle Problemen bekannt geworden.

Drei Tage nach der Verteilung der Spiele bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland sind beim Hamburger SV mit dem Austragungsort Volksparkstadion massive finanzielle Problemen bekannt geworden. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung (Freitag) fehlen dem hanseatischen Zweitligisten mindestens zehn Millionen Euro für die Renovierung der Arena. Die Gesamtkosten für Instandhaltung und Modernisierung werden auf 18 Millionen Euro taxiert. In der Hansestadt sollen bei der EM vier Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen werden.

Von den 23,5 Millionen Euro, die die Stadt Hamburg dem Verein 2020 für den den Verkauf des Stadionsgrundstücks überwiesen hatte, sollen laut Zeitung nur noch rund acht Millionen Euro vorhanden sein. «Die Mittel standen bei meiner Übernahme so explizit nicht mehr zur Verfügung», sagte Finanzvorstand Thomas Wüstefeld, der im Januar dieses Jahres Frank Wettstein auf dem Vorstandsposten folgte.

Die Stadt hatte mit Stadionbesitzer HSV vereinbart, über die Kaufsumme hinaus keinen weiteren Beitrag für die Stadionrenovierung zu leisten. Da dem HSV in der Corona-Pandemie die Zuschauereinnahmen wegbrachen, wurde das Geld für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs und andere wirtschaftliche Verpflichtungen genutzt. Seit elf Jahren beendet der HSV jedes Geschäftsjahr mit einem Defizit. Gespräche zwischen Wüstefeld und der Stadt über weitere Hilfe für die Stadionrenovierung sollen ergebnislos geblieben sein.

Weitere Informationen
Dir gefällt dieser Artikel? – Es steckt viel Arbeit drin!
Wir bieten Ihnen und Euch exklusiven Journalismus. Bei uns stimmt die Qualität der Berichterstattung. Fake-News haben bei uns keine Chance. Wir sind rund um die Uhr im Bereitschaftsdienst. Im Journalismus gelten – wie in so vielen anderen Berufen – Sonn- und Feiertage nicht.
Warum wir das tun? Aus Überzeugung.
Weil wir diesen Anspruch an uns selber haben. Weil wir der Auffassung sind, dass gute journalistische Arbeit das eben verlangt. Weil wir es wichtig finden, Sie, liebe Leserinnen und Leser, zu jeder Zeit – und das meinen wir wörtlich – möglichst schnell und umfassend zu informieren. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, das ganze Jahr über, auch an Sonn- und Feiertagen. Und weil wir mit Herzblut bei der Sache sind.
Unterstütze uns bei unserer täglichen Arbeit
JETZT UNTERSTÜTZEN
© 2020-2022 sundfunk.de