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HSV kündigt positives Geschäftsergebnis an

Ein Spielball liegt auf dem Rasen. Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa/Symbolbild
Hamburg (dpa/lno). Wenige Stunden nach der Verpflichtung des Slowaken Laszlo Benes und der Nachricht vom Verbleib des Schlüsselspielers Sonny Kittel hat der Hamburger SV eine weitere positive Nachricht verkündet.

Wenige Stunden nach der Verpflichtung des Slowaken Laszlo Benes und der Nachricht vom Verbleib des Schlüsselspielers Sonny Kittel hat der Hamburger SV eine weitere positive Nachricht verkündet. Nach elf Jahren mit finanziellen Verlusten in Millionenhöhe wird der Fußball-Zweitligist im Geschäftsjahr 2021/22 erstmals ohne Defizit bleiben. Das verkündete Finanzvorstand Thomas Wüstefeld bei der Mitgliederversammlung des Vereins am Mittwochabend.

Der Hamburger Medizinunternehmer, der seit einem halben Jahr im Vorstand des Fußball-AG arbeitet, nannte als Gründe Kostenersparnis durch die Kündigung von Dienstleisterverträgen und die Gewinnung neuer Sponsoren. Wüstefeld bekannte zudem, Ausgaben und Investitionen gestrichen zu haben. «Wir haben gespart und Umsätze erreicht», sagte Wüstefeld vor 298 Mitgliedern in der Q.-Beyond-Arena in Nachbarschaft zum Volksparkstadion.

Als Ziel gibt der Zweitligist den Bundesliga-Aufstieg in der kommenden Saison aus. «Eine schlagkräftige Truppe wird die Herausforderung annehmen, aufsteigen zu wollen. Wir wollen alle aus dieser Liga raus», sagte Sportvorstand Jonas Boldt.

Einige Stunden zuvor hatte der Zweitligist Veränderungen im Kader bekanntgegeben. Der Gladbacher Mittelfeldspieler Benes unterschrieb einen Vierjahresvertrag bei den Norddeutschen, zudem verlässt Kittel den HSV nicht. Die Verhandlungen des 29 Jahre alten Topscorers mit dem Verein DC United Washington sind gescheitert. Kittel erfüllt nunmehr seinen HSV-Vertrag bis Sommer 2023. Weiterhin wechselt der dänische Leihstürmer Mikkel Kaufmann zum Liga-Rivalen Karlsruher SC.

Als Universalsportverein mit mehr als 30 Sparten hat der HSV bekanntgegeben, den Mitgliederverlust in der Corona-Pandemie nahezu aufgeholt zu haben. Zum 1. Juni dieses Jahres stieg die Mitgliederzahl auf 88 101.

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