Radio Sundfunk Abo-Bereich
Schleswig-Holstein Hamburg Sport
Einloggen

HSV-Zugang Königsdörffer will mit Ghana zur WM nach Katar

Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz. Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Hamburg (dpa/lno). HSV-Zugang Ransford Königsdörfer hofft auf eine Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar.

HSV-Zugang Ransford Königsdörfer hofft auf eine Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Der 20 Jahre alte Angreifer, der eine deutsche Mutter und einen ghanaischen Vater hat, möchte am Jahresende für Ghana bei der Weltmeisterschaft in dem Emirat antreten. «Ich kümmere mich bereits um den ghanaischen Pass. Ich wäre froh, wenn ich bei den nächsten Länderspielen im September dabei sein könnte», sagte der Stürmer der «Bild»-Zeitung (Donnerstag) in einem Interview. «Ich wäre bereit, für Ghana zu spielen», fügte der deutsche U21-Nationalspieler hinzu.

«Zudem ist es dort vermutlich einfacher, A-Nationalspieler zu werden», betonte der Jungprofi, dessen Vater «sehr stolz auf mich» wäre, wenn diese Pläne aufgehen würden. Königsdörffer war in diesem Sommer für 1,2 Millionen Euro Ablöse von Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden zum Hamburger SV gewechselt.

Nach schwachem Beginn war der Offensivakteur zuletzt im DFB-Pokal beim Drittligisten SpVgg Bayreuth (3:1 nach Verlängerung) mit zwei Toren der Matchwinner gewesen. «Das will ich in der Liga fortsetzen», kündigte er mit Blick auf das Heimspiel am Samstag (13.00 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Heidenheim an.

«Wenn ich gut spiele, kann ich der Mannschaft sehr gut helfen. Dann ist das doch eine Win-win-Situation», meinte der Neu-Hamburger. Dass der HSV ihn unbedingt verpflichten wollte, habe er in der Sommerpause in seinem Mauritius-Urlaub erfahren. Beim Aufstiegsaspiranten herrsche nun schon Druck, aber ohne den mache Fußball keinen Spaß, sagte Königsdörffer. Und er betonte: «Jeder weiß, der HSV ist ein großer Verein. Der Club will aufsteigen – und das will ich auch.»

Weitere Informationen
Dir gefällt dieser Artikel? – Es steckt viel Arbeit drin!
Wir bieten Ihnen und Euch exklusiven Journalismus. Bei uns stimmt die Qualität der Berichterstattung. Fake-News haben bei uns keine Chance. Wir sind rund um die Uhr im Bereitschaftsdienst. Im Journalismus gelten – wie in so vielen anderen Berufen – Sonn- und Feiertage nicht.
Warum wir das tun? Aus Überzeugung.
Weil wir diesen Anspruch an uns selber haben. Weil wir der Auffassung sind, dass gute journalistische Arbeit das eben verlangt. Weil wir es wichtig finden, Sie, liebe Leserinnen und Leser, zu jeder Zeit – und das meinen wir wörtlich – möglichst schnell und umfassend zu informieren. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, das ganze Jahr über, auch an Sonn- und Feiertagen. Und weil wir mit Herzblut bei der Sache sind.
Unterstütze uns bei unserer täglichen Arbeit
JETZT UNTERSTÜTZEN
© 2020-2022 sundfunk.de