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Keine Erbhöfe: Für HSV-Trainer nicht der Name entscheidend

Ein Fußballspieler spielt den Ball. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Hamburg (dpa/lno). Der neue HSV-Trainer Tim Walter empfindet «totale Vorfreude» auf den Saisonstart in der 2.

Der neue HSV-Trainer Tim Walter empfindet «totale Vorfreude» auf den Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga. «Wir alle freuen uns unglaublich, dass es endlich wieder losgeht. Es ist mein erstes Pflichtspiel auf Schalke – und dann noch vor Zuschauern», sagte der 45 Jahre alte Coach am Mittwoch, der mit dem Hamburger SV am Freitag (20.30 Uhr) zum Saisoneröffnungsspiel beim FC Schalke 04 antritt. Er ergänzte mit Blick auf den Absteiger aus Gelsenkirchen: «Wir wissen, was auf uns zukommt. Schalke wird in der Liga ein gewichtiges Wort mitreden. Wenn es nach der Papierform geht, sind Schalke und Werder Bremen die Favoriten.»

Walter ließ durchblicken, dass jene Akteure, die am Samstag bei der Generalprobe den FC Basel 1:0 besiegt hatten, gute Chancen auf einen Platz in der Startelf haben. Dass Daniel Heuer Fernandes im Tor stehen wird, bestätigte der Cheftrainer. Auch Youngster Jonas David, der in den vergangenen beiden Spielzeiten keine Rolle gespielt hatte, dürfte in der Abwehrzentrale neben dem neuen Kapitän Sebastian Schonlau zum Zuge kommen – und damit namhafte Profis verdrängen.

«Es geht hier nicht um Erbhöfe», betonte Tim Walter, der beim HSV für frischen Wind sorgen will. «Jonas hat mir bisher sehr gut gefallen. Entscheidend ist nicht der Name, sondern das, was ich sehe», fügte der Thioune-Nachfolger hinzu. Fraglich sind nach Angaben des Trainers Jungstürmer Robin Meißner, bei dem nach einem Tritt in den Rasen noch eine MRT-Untersuchung aussteht, sowie Sonny Kittel. Der Offensivmann hat drei Wochen wegen eines leichten Haarrisses am Wadenbein kaum trainiert. «Da müssen wir abwarten, ob es bis Freitag schon reicht.»

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