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St. Pauli-Coach trotz Rang eins gelassen: Druck haben andere

Trainer Timo Schultz führt mit dem 1. FC St. Pauli derzeit die Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga an. Christian Charisius/dpa/Archivbild
Hamburg (dpa/lno) –. Dass der FC St.

Dass der FC St. Pauli erstmals in dieser Saison als alleiniger Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga vor einem Spieltag steht, wird laut Trainer Timo Schultz keine negativen Auswirkungen auf seine Mannschaft haben. «Den Druck, aufsteigen zu wollen und zu müssen, haben andere. Wir haben die luxuriöse Situation, nicht zu den Schwergewichten und Favoriten zu zählen», sagte der Coach der Hanseaten am Donnerstag in Hamburg.

Der 44-Jährige empfindet die positiven Schlagzeilen über sein Team sogar als unangemessen. «Mir war das ein bisschen zu viel, wenn vom Spitzenreiter St. Pauli und den zwölf Gründen geschrieben wurde, warum St. Pauli oben steht oder besser ist als der Stadtnachbar. Das geht alles so schnell», sagte Schultz. Und empfahl: «Wir sollten uns darauf konzentrieren, dass wir unsere Leistung bringen. Superlative auszurufen, ist nicht unser Ding.»

Schultz sieht den 1. FC Heidenheim, bei dem die Hamburger am Samstag (13.30 Uhr/Sky) zu Gast sind, als einen starken Konkurrenten um die vorderen Plätze an. «Als vor der Saison die Favoriten genannt werden sollten, habe ich auch Heidenheim genannt. Die Kontinuität und die klare Handschrift des Kaders sind ein großer Vorteil.»

Schultz lobte auch seinen Kollegen Frank Schmidt, der bereits seit dem Jahr 2007 den 1. FC Heidenheim trainiert. «Was er da geschaffen hat, ist absolut außergewöhnlich. Ich will nicht ausschließen, dass der Weg von Heidenheim eines Tages in die 1. Liga führt», so Schultz.

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