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Tim Mälzer wäre gerne Architekt geworden

Fernsehkoch Tim Mälzer wäre gerne Architekt oder Hoteldirektor geworden. Foto: Georg Wendt/dpa
In diesem Beitrag: Kochausbildung um Hoteldirektor zu werden Koch-Ausbildung war die richtige Wahl Mit Herz und Seele Koch Geburtstags Online-Kochparty
Hamburg (dpa). Als Koch hat es Tim Mälzer zur Berühmtheit gebracht. Dabei wollte er anfangs eine andere Karriere einschlagen.

Der Hamburger Fernsehkoch Tim Mälzer (49) wäre als Jugendlicher gerne auch Hoteldirektor oder Architekt geworden. «Ich bin Koch geworden, obwohl Architektur eine Zeit lang im Raum stand. Aber mit einem Abitur von 3,9 im Schnitt oder noch schlechter wären das relativ viele Wartesemester geworden», sagte Mälzer der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Kochausbildung um Hoteldirektor zu werden

Stattdessen habe er mit der Koch-Ausbildung begonnen, «um eigentlich Hoteldirektor zu werden». An dem Berufswunsch habe ihn der 24-Stunden-Room-Service, Zimmerservice und Wäschedienst begeistert. «Das war meine eigentliche Motivation diesen Beruf auszuwählen. Das ist natürlich totaler Quatsch. Aber so war meine naive Welt damals noch.»

Koch-Ausbildung war die richtige Wahl

Bei der Koch-Ausbildung habe er aber dann sofort Blut geleckt. «Ich war sofort drin. Es war eine glückliche Wahl. Und es war definitiv die richtige Wahl.» Überzeugt habe ihn vor allem das Wir-Gefühl in der Küche. «Jeder Teller besteht aus den Handgriffen vieler verschiedener Menschen, bis er so wunderschön serviert werden kann. Das hat mir immer wahnsinnig gut gefallen.»

Mit Herz und Seele Koch

Zudem habe er Talent gehabt. Leicht hätten es seine Ausbilder mit ihm dennoch nicht immer gehabt. «Ich war ein renitenter, aufmüpfiger, großspuriger Jungspund. Aber ich war fleißig.» Heute sei er mit Herz und Seele Koch, Gastronom und Wirt. «Ich bin gern professioneller Gastgeber.»

Geburtstags Online-Kochparty

Am 22. Januar feiert Mälzer seinen 50. Geburtstag mit einer riesigen Online-Kochparty. Das will er aus seinem Hamburger Restaurant «Die gute Botschaft» live in den sozialen Netzwerken streamen. Der Pinneberger hat insgesamt vier Restaurants. In seinen zwei Hamburger Restaurants – «Bullerei» und «Die gute Botschaft» – beschäftigt er rund 100 Mitarbeiter, die auch trotz Corona-Krise und Lockdown weiterhin alle bei ihm angestellt sind. Zudem ist er in mehreren Kochsendungen zu sehen, darunter «Kitchen Impossible» auf Vox.

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