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Der Vorstand vergab Stipendien

Landeskulturstiftung vergibt elf Stipendien an Künstlerinnen und Künstler

Foto. Pixabay
Kiel. Der Vorstand der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein hat jetzt über die Vergabe von Arbeitsstipendien entschieden.

Der Vorstand der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein hat jetzt über die Vergabe von Arbeitsstipendien an Künstlerinnen und Künstler der Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik und Theater mit Wohnsitz/Arbeitsmittelpunkt in Schleswig-Holstein mit Mitteln der Kulturstiftung entschieden. Der Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung des Landes, Staatssekretär Dr. Oliver Grundei, sagte heute (7. April) dazu: „Ich freue mich, dass die Landeskulturstiftung auch in diesem Jahr junge und in ihrer Entwicklung vielversprechende Künstlerinnen und Künstler darin unterstützen kann, sich weiter zu professionalisieren.

Ein wichtiger Beitrag zur Künstlerentwicklung

Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag gerade in der jetzt schwierigen Zeit zur individuellen Künstlerentwicklung und Künstlerförderung.“ Die Stipendien geben jungen Künstlerinnen und Künstlern eine finanziell abgesicherte Zeit, um sich künstlerisch zu entwickeln und zu profilieren und neue Projekte zu realisieren. Sie werden als Arbeitsstipendien in Höhe von 2.000 bis 6.000 Euro gewährt. Insgesamt stehen in diesem Jahr für die Arbeitsstipendien 40.000 Euro zur Verfügung. 2022 werden die künstlerischen Ergebnisse der Stipendien im Rahmen der „Regionale “, einer biennal veranstalteten Ausstellungsreihe an mehreren Orten in Schleswig-Holstein, vorgestellt. Die Jury (Stipendienkommission des Landes) lobte, „dass die eingegangenen Bewerbungen eine überwiegend hohe Qualität aufwiesen. Interdisziplinarität und die Arbeit mit digitalen Medien spielten in diesem Jahr eine große Rolle“. Insgesamt waren 68 Bewerbungen eingegangen, davon 64 für Arbeits- und 4 für Reisestipendien.

Der Vorstand der Kulturstiftung hat den Empfehlungen der Jury zugestimmt und folgende 11 Stipendien – ausschließlich Arbeitsstipendien – vergeben: 

Bildende Kunst

Jan Lennart Grollmuß, Kiel, 3.000 Euro Projekt: „Partizipative Kunst mit Kindern“. Er möchte in seinem Projekt Farben aus Plastikmüll herstellen.Ute Diez, Kiel, 3.000 Euro Projekt: „SICHT_FELDER“. Mit diesem Projekt möchte sie Kunst im öffentlichen Raum für sehbehinderte Menschen sichtbar machen.Constantin Schröder, Kiel/ Linz, 4.000 EuroProjekt: „Amateuraufnahmen der Linzer Grottenbahn“; Erstellung einer mehrperspektivischen Märchenwelt anhand von Fotografien und Videos direkt vor Ort in Linz.Soffia Heese, Kiel, 3.000 EuroProjekt: „Künstlerisch-forschende Recherche, choreografisches Arbeiten zum Thema Alleinheit“ im Rahmen einer Reise nach Island. 

Literatur

Robert Hönatsch, Kiel, 6.000 EuroProjekt: Regionalkrimi: „Die dunklen Weiten einer Welt“. Sung-Ho Jo, Kiel, 3.000 EuroProjekt: „Zeitbrücken: Jikji & Gutenberg“; Erforschung der Skalierbarkeit von Literatur durch historische und kulturelle Vertiefung; ein Kunstbuch soll entstehen.Elena Prochnow, Bad Malente, 3.000 EuroProjekt: „Kinderbuch über einen fast ausgestorbenen Vogel: Ach, hätt ich bloß einen Kakapo“. 

Musik

André Wittmann, Lübeck, 6.000 EuroProjekt: „Klangentwicklung, Komposition und Arrangement von 6-9 Musikstücken für die Band „Aggregat“.Nina Graf, Norderstedt/ Amrum, 3.000 Euro Projekt: „Komposition neuer Stücke im Bereich Soul/ Jazz“, Verbindung von Pop-Elementen mit klassischer Orchesterbesetzung.

 Theater

Lara Phelina Pansegrau, Flensburg/ Kiel, 4.000 Euro Projekt “ HOPE SPOT OCEAN“; Bewusstsein für Umweltschutz schaffen, Theaterstück über die Ostsee auf Grundlage der Arbeit von Sylvia Earle.Nikolay Iliev, Flensburg, 2.000 Euro Projekt: „FAUST – Choreographische Interpretation“; Teile von Faust sollen mit neuen choreografischen Methoden in Bühnenperformance umgewandelt werden. 

Jurymitglieder

(Stipendienkommission des Landes):Bildende Kunst: Dr. Arne Zerbst, Dr. Oliver Zybok, Literatur: Professor Dr. Bernd Auerochs, Britta Lange, Musik: Christine Braun, Professor Rico Gubler, Theater: Astrid Großgasteiger, Knut Winkmann

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