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Tötung von Großvater: Angeklagter war betrunken

Stacheldraht sichert das Landgericht Lübeck. Rainer Jensen/dpa
Lübeck (dpa/lno). Im Prozess um die Tötung eines Großvaters durch seinen Enkel hat am Donnerstag der Vater des Angeklagten ausgesagt, sein Sohn habe Alkoholprobleme und Selbstmordabsichten gehabt.

Im Prozess um die Tötung eines Großvaters durch seinen Enkel hat am Donnerstag der Vater des Angeklagten ausgesagt, sein Sohn habe Alkoholprobleme und Selbstmordabsichten gehabt. Nach der Tat habe seine Frau im Zimmer des Jungen eine Art Abschiedsbrief gefunden, sagte der Vater aus. Dem 17 Jahre alten Jugendlichen wird vorgeworfen, im März dieses Jahres in Geesthacht im Kreis Herzogtum Lauenburg seinen Großvater erstochen zu haben. Er muss sich deshalb seit dem 13. September wegen Verdachts des Totschlags vor einer Jugendstrafkammer des Landgerichts Lübeck verantworten.

Bereits zu Beginn des Prozesses hatte der 17-Jährige gestanden, seinen Großvater getötet zu haben. Er könne sich allerdings nur an zwei oder drei Stiche erinnern, hatte der junge Mann damals ausgesagt. Die Staatsanwaltschaft geht dagegen davon aus, dass der Angeklagte sein Opfer durch zehn Messerstiche in den Bauch und fünf in den Rücken getötet hat.

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