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Erneut Warnstreiks im Kfz-Handwerk in Hamburg

Mitarbeiter stehen bei einem Warnstreik vor einer Niederlassung von Mercedes Benz. Bodo Marks/dpa
Hamburg (dpa). Beschäftigte im Kfz-Handwerk haben am Mittwoch erneut mit Warnstreiks ihren Forderungen nach mehr Lohn Nachdruck verliehen.

Beschäftigte im Kfz-Handwerk haben am Mittwoch erneut mit Warnstreiks ihren Forderungen nach mehr Lohn Nachdruck verliehen. Nach Angaben der IG Metall Küste beteiligten sich in Hamburg und Schleswig-Holstein bislang mehr als 1000 Mitarbeiter aus 30 Betrieben an den Arbeitsniederlegungen. Für Donnerstag seien weitere Warnstreiks geplant. Dann wollen die IG Metall und der Landesverband des Kfz-Handwerks in Hamburg auch in ihre zweite Verhandlungsrunde gehen. In Mecklenburg-Vorpommern beginnt die zweite Tarifrunde am kommenden Dienstag, in Schleswig-Holstein am Mittwoch.

Die IG Metall fordert in der bundesweiten Tarifrunde unter anderem vier Prozent mehr Geld. Dazu kommen regionale Forderungen. Für das Kfz-Handwerk Hamburg will die IG Metall eine Wahlmöglichkeit von Geld in Zeit durchsetzen. In Schleswig-Holstein will sie Gespräche über eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes durch den Arbeitgeber, wie es im Kfz-Handwerk Hamburg geregelt ist. In Mecklenburg-Vorpommern verlangt die IG Metall weitere Angleichungsschritte an das Entgeltniveau in Schleswig-Holstein.

Die Tarifverträge im Kfz-Handwerk gelten im Norden für rund 6000 Beschäftigte, davon 3500 in Hamburg, 2000 in Schleswig-Holstein und rund 500 in Mecklenburg-Vorpommern. Friedhelm Ahrens, Tarifsekretär der IG Metall Küste, sagte sie seien über das Verhalten der Arbeitgeber empört. «Mit ihrem Angebot von null Prozent für zwei Jahre in der ersten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber in Hamburg provoziert.» Jetzt müssten sie eine sachliche Grundlage für weitere Gespräche legen.

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