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Kieler Staatssekretär: Universität prüft Plagiatsvorwürfe

Justizstaatssekretär Otto Carstens (CDU), steht im Foyer des schleswig-holsteinischen Landtags. Axel Heimken/dpa/Bildarchiv
Kiel (dpa/lno). Die österreichische Universität Innsbruck prüft Plagiatsvorwürfe gegen den schleswig-holsteinischen Justiz-Staatssekretär Otto Carstens im Zusammenhang mit dessen Dissertation.

Die österreichische Universität Innsbruck prüft Plagiatsvorwürfe gegen den schleswig-holsteinischen Justiz-Staatssekretär Otto Carstens im Zusammenhang mit dessen Dissertation. Der CDU-Politiker bestätigte in einer Erklärung einen entsprechenden Bericht der «Bild»-Zeitung (Samstag). Das Verfahren läuft noch. Carstens ist Doktor der Rechtswissenschaften.

«Ich habe meine Dissertation nach bestem Wissen verfasst. Deswegen habe ich auch die erste Presseanfrage zum Anlass genommen, mich an die Universität Innsbruck zu wenden und habe diese über die in Rede stehenden Vorwürfe informiert», heißt es in der Erklärung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. «Die Universität hat daraufhin umgehend das für Plagiatsvorwürfe übliche Verfahren eingeleitet und überprüft meine Dissertation.»

Der «Bild»-Zeitung liegen nach eigenen Angaben Untersuchungsergebnisse des luxemburgischen Journalisten und Plagiatsforschers Jochen Zenthöfer vor. Demnach soll Carstens ohne Kennzeichnung Passagen aus dem Online-Lexikon Wikipedia übernommen haben.

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