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Samstag, Januar 23, 2021
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Schleswig-Holstein startet ruhig ins neue Jahr

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Wegen der Corona-Pandemie sind die Menschen in Schleswig-Holstein bedächtiger als sonst ins neue Jahr gerutscht. In Kiel musste die Feuerwehr indes nicht lange auf ihren ersten Einsatz warten.

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Kiel (dpa/lno)- Ruhiger als in der Vergangenheit haben sich die Menschen in Schleswig-Holstein vom abgelaufenen Jahr verabschiedet. Wegen der Corona-Pandemie sei es für den Rettungsdienst, für die Polizei und die Feuerwehr zu Silvester nicht zu mehr Einsätzen gekommen, hieß es vom Lagezentrum. Grundsätzlich war das Abbrennen von Feuerwerkskörpern im nördlichsten Bundesland Behördenangaben zufolge erlaubt. Bundesweit war allerdings der Verkauf von Feuerwerk verboten. Auch wer Raketen oder Böller vom vergangenen Jahr übrig hatte, durfte sie in Innenstadtlagen etwa in Kiel, Flensburg oder Lübeck nicht zünden. Bundesweit galt zudem ein An- und Versammlungsverbot.

Brennender Dachstuhl am Ostufer

Gleich acht Minuten nach dem Rutsch ins neue Jahr sei die Kieler Feuerwehr alarmiert worden, berichtete ein Sprecher. Demnach brannte ein Dachstuhl am Ostufer. Ob das Feuer etwas mit Silvester zu tun habe, sei zunächst unklar gewesen. Insgesamt hätten die Einsatzkräfte gut zu tun gehabt, wie es von der zuständigen Regional-Leitstelle hieß. Nennenswerte Verstöße gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus gab es demnach nicht.

Mit dem Böller die Hand weggesprengt

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Weil er sich mit einem Böller die Hand weggesprengt hatte, wurde ein 37 Jahre alter Mann aus Lauenburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) Behördenangaben zufolge in ein Hamburger Krankenhaus gebracht. In einem Altenheim in Flensburg suchte die Feuerwehr nach eigenen Informationen vergeblich nach einem Feuer, nachdem ein Brandmelder womöglich falsch ausgelöst hatte.

Professionelle Feuerwerke dieses Jahr abgesagt

Wegen der Reetdachhäuser ist auf den Inseln wie Sylt oder im Nordseebad St. Peter-Ording das Feuerwerk aus Brandschutzgründen jedes Jahr verboten. Doch dieses Mal wurden auch die professionellen öffentlichen Feuerwerke am Hörnumer Hafen (Sylt) und am Strand von St. Peter-Ording abgesagt. Auch in Travemünde fiel das Feuerwerk sowie die Lasershow aus.

Behördenangaben wurden unterschiedlich gehandhabt

Zwar galt das Verkaufsverbot für Pyrotechnik bundesweit, im Norden wurde die Nutzung von Feuerwerk nach Behördenangaben aber unterschiedlich gehandhabt. Demnach galt im Stadtstaat Hamburg ein generelles Böllerverbot – während in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern das Abbrennen von Feuerwerk unter bestimmten Bedingungen möglich war.

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