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Wenige Advents- und Weihnachtsgottesdienste für Ungeimpfte

Ein geschmückter Tannenbaum steht bei einer Krippenandacht in der Kirche St. Michaelis in Hamburg. Malte Christians/dpa/Symbolbild
Hamburg (dpa). Angesichts der verschärften Corona-Regeln werden Ungeimpfte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nur noch wenige evangelische Gottesdienste besuchen können.

Angesichts der verschärften Corona-Regeln werden Ungeimpfte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nur noch wenige evangelische Gottesdienste besuchen können. Die Nordkirche veröffentlichte am Donnerstag neue Handlungsempfehlungen für die Gemeinden in der Advents- und Weihnachtszeit. Darin werde den Veranstaltern in den Gemeinden geraten, mit Hilfe des 2G-Modells die Sicherheit für alle zu erhöhen, sagte eine Kirchensprecherin. 2G bedeutet, dass nur vollständig Geimpfte oder Genesene sowie unter 18-Jährige teilnehmen dürfen.

Dazu sollen aber auch immer Gottesdienste mit «0G» – also ohne Zugangsbeschränkung – angeboten werden. «In unserem christlichen Sinne sollen Gottesdienste für alle Menschen zugänglich sein», sagte Sprecherin Maren Warnecke. Allerdings könne es sein, dass eine solche Veranstaltung dann nicht in der Hauskirchengemeinde gefeiert werde, sondern am anderen Ende der Stadt. Warnecke betonte: «Wir sind offen für alle Menschen, auch für solche, die sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht haben impfen lassen oder impfen lassen können.»

In Mecklenburg-Vorpommern sind Gottesdienste ganz ohne Zugangsbeschränkung («0G») nicht möglich. Dort gilt landesweit mindestens das 3G-Modell. Das bedeutet, dass Menschen nur mit einem aktuellen negativen Testergebnis teilnehmen können, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

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