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„Schulöffnung vorsichtig und in kleinen Schritten möglich“

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In diesem Beitrag: Bildungsministerin richtet Lob und Dank an Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte Öffnungsschritte der Landesregierung Hygienevorschriften sind aktuell und wichtig
Kiel. Am heutigen Donnerstag adressierte die Bildungsministerin Karin Prien den Plan zur schrittweisen Öffnung der Schulen in einem Schreiben, welches sie an die Bildungseinrichtungen richtete.

Bildungsministerin richtet Lob und Dank an Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte

Die vergangenen Wochen und Monate hätten von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Erziehungsberechtigten ein hohes Maß an Geduld und Disziplin gefordert. Die Zeit habe Kraft gekostet, aber es sei endlich eine Perspektive und ein gutes Signal, so Prien. Sie dankte unter anderem Schulleitungen und Lehrkräften, die sich mit großem Einsatz darum bemüht haben, ein Stück Normalität zu erhalten.

Öffnungsschritte der Landesregierung

Es sei weiterhin Vorsicht geboten, auch wenn die Infektionszahlen insgesamt rückläufig wären. Der erreichte Erfolg dürfe nicht gefährdet werden, betonte die Ministerin.

Vor diesem Hintergrund habe die Landesregierung folgende Schritte beschlossen:
• Ab dem 22. Februar kehren die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen
1 bis 4 wieder in den Präsenzunterricht unter Coronabedingungen in die Schulen
zurück.
• Der Präsenzunterricht unter Coronabedingungen an den Grundschulen wird sich
zunächst auf die Vermittlung basaler Kompetenzen, Lesen, Schreiben, Rechnen
sowie auf das soziale Lernen und Miteinander konzentrieren, was in den
vergangenen Wochen den Kindern so sehr gefehlt hat.
• Die Verlässlichkeit der Grundschule wird dabei gewährleistet.
• Der Ganztag kann unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften wieder
angeboten werden.
• Eine Ausnahme gilt für die Grundschulen in den Kreisen und kreisfreien Städte mit
diffusem, höheren Infektionsgeschehen oder Verbreitung einer Virusvariante. Hier
wird in einer gesonderten Lagebewertung gemeinsam mit den lokalen
Gesundheitsämtern am Montag (15. Februar) über die Verlängerung der
Notbetreuung zunächst um eine Woche entschieden werden. Eine solche
Lagebeurteilung und mögliche Verschiebung der Öffnungen könnte nach jetzigem
Stand die kreisfreien Städte Flensburg und Lübeck sowie die Kreise Pinneberg und
Herzogtum Lauenburg betreffen.
• Für die Jahrgangsstufen 5 bis 13 an den weiterführenden Schulen bleibt es
weiterhin bis zum 7. März beim Lernen in Distanz.
• Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 wird Notbetreuung angeboten.
• Für die Abschlussklassen werden die Präsenzangebote fortgesetzt.

Hygienevorschriften sind aktuell und wichtig

Der Hygieneplan würde den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst werden. Für Lehrkräfte und allgemein an Schulen Beschäftigten soll die Möglichkeit für regelmäßige Tests bestehen, sobald eine Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium stattgefunden habe.

„Diese ersten Schritte können wir nur mit allergrößter Vorsicht und unter strenger
Beachtung der Hygienevorschriften gehen“, mahnte die Ministerin.

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