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Tschentscher: Kitaöffnungen abhängig vom Infektionsgeschehen

Peter Tschentscher (SPD) in der Hamburgischen Bürgerschaft. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild
In diesem Beitrag: Kitas und Grundschulen im Notbetrieb Ab 1. März erstmal Ferien
Hamburg (dpa/lno). Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hat betont, auch für die Öffnungen der Kitas ist das weitere Infektionsgeschehen in der Corona-Pandemie entscheidend. Ob die Kitas eventuell bereits in den Märzferien öffnen könnten, werde gerade geprüft, sagte der SPD-Politiker im Interview des «Hamburger Abendblatts» (Mittwoch).

«Aber auch da gilt: Entscheidend ist das weitere Infektionsgeschehen.» Die Sozialbehörde hatte vergangene Woche angekündigt, man hoffe, schon Anfang März ersten Schritte in Richtung regulärer Kitabetrieb gehen zu können. Vor einer Öffnung müssten aber das Infektionsgeschehen und mögliche Auswirkungen der Virusmutanten auf Kinder genau beurteilt werden.

Kitas und Grundschulen im Notbetrieb

Die Kitas befinden sich derzeit wegen der Corona-Pandemie im sogenannten erweiterten Notbetrieb, etwa ein Drittel der Kinder wird dort aber weiterhin betreut. Für die Schulen ist mit Lockerungen erst nach den zweiwöchigen Ferien zu rechnen. Tschentscher hatte es abgelehnt, die Schulen noch vor dem frühen Ferienbeginn in der Stadt für wenigen Tage zu öffnen.

Ab 1. März erstmal Ferien

«Wir in Hamburg lassen bis zu den Frühjahrsferien die Regelungen, wie sie sind, denn erstens haben wir derzeit noch kein ausreichend niedriges Infektionsgeschehen und zweitens ab 1. März schon Ferien», sagte Tschentscher auch der Zeitung. «Daher ist es auch aus praktischen Gründen nicht sinnvoll, den Schulbetrieb vorher noch umzustellen.»

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