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Darum sind in Hamburg Schulen noch geschlossen

Tschentscher zu Lockerungen: «Müssen vorsichtig bleiben»

Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister in Hamburg, spricht. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild
In diesem Beitrag: Rückgang der Infektionsdynamik gestoppt Öffnungsschritte begleitet von Schnelltests
Hamburg. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) will weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen von der Infektionslage abhängig machen. Das sagte er am Montagabend in der TV-Sendung ARD extra zur Corona-Lage.

(dpa) – Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hat sich zurückhaltend zu Corona-Lockerungen geäußert. Es gebe zwei Gründe, warum in Hamburg die Schulen noch nicht geöffnet worden seien, sagte der SPD-Politiker am Montagabend in der Sendung ARD Extra zur Corona-Lage: Zum einen begännen am 1. März in Hamburg die Frühjahrsferien. «Und zweitens bin ich noch nicht sicher, ob wir von der Infektionslage her stabil genug sind, dass wir diesen Schritt auch gehen können.»

Rückgang der Infektionsdynamik gestoppt

Die britische Variante breite sich in Deutschland aus, und der Rückgang der Infektionsdynamik sei gestoppt – es gebe eine Seitwärtsbewegung, sagte Tschentscher. Zudem steige der R-Wert, der zeige, in welche Richtung sich die Pandemie bewege, wieder an. «Deswegen müssen wir in den nächsten Wochen sehr vorsichtig sein.»

Öffnungsschritte begleitet von Schnelltests

Priorität habe aber auch in Hamburg die Öffnung von Kitas und Schulen. Hier soll dann laut Tschentscher wie vor der Schließung eine Maskenpflicht an den Schulen in allen Jahrgängen gelten. Zudem sollen Öffnungsschritte soweit es geht mit Schnelltests begleitet werden. «Das ist etwas, was uns ein Stück weit Sicherheit gibt», sagte Tschentscher.

Weitere Informationen Interview - https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Corona-Lockerungen-Tschentscher-bleibt-zurueckhaltend,tschentscher858.html
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