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Westhagemann für Öffnung von Blumenläden und Gartencenter

Michael Westhagemann (parteilos), Wirtschaftssenator von Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild
In diesem Beitrag: Keine weiteren Lockerungen Wettbewerbsverzerrung verhindern Keine Entschädigungsregelungen
Hamburg. Angesichts des frühlingshaften Wetters wollen viele Menschen ihre Gärten und Balkons aus dem Winterschlaf erwecken - auch in Hamburg. Wer Blumen und Pflanzen kaufen will, muss ins bislang ins Umland fahren. Das könnte sich bald ändern.

Hamburg (dpa/lno) – Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) will sich für einer Rückkehr der Hamburger Blumenläden und Gartencenter aus dem Corona-Lockdown einsetzen. Angesichts der Regelungen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, wo die Läden bereits geöffnet haben beziehungsweise am kommenden Montag ihre Türen wieder öffnen dürfen, müsse eine Wettbewerbsverzerrung verhindert werden, sagte er am Montag dem NDR. «Es ist natürlich sonst für viele unverständlich, dass gegebenenfalls unsere Hamburgerinnen und Hamburger in die Nachbarländer fahren.»

Keine weiteren Lockerungen

Hamburg plant bislang nur die von Bund und Ländern beschlossene Öffnung der Friseure zum 1. März. Weitere Lockerungen hat der Senat bisher wegen der unsicheren Lage mit der Ausbreitung von Virus-Mutanten und angesichts noch immer hoher Infektionszahlen abgelehnt. Die Lockerungen in den Nachbarländern waren deshalb auf Unverständnis gestoßen.

Wettbewerbsverzerrung verhindern

Die CDU forderte unterdessen erneut eine norddeutsche Lösung und die Öffnung auch der Hamburger Blumenläden und Gartencenter. «So wird nicht nur die Mobilität innerhalb der Metropolregion reduziert, da die Hamburgerinnen und Hamburger Blumen und Pflanzen vor Ort einkaufen können, sondern es wird auch eine massive Wettbewerbsverzerrung verhindert», sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Bürgerschaftsfraktion, Dennis Gladiator.

Keine Entschädigungsregelungen

Wichtig sei die Öffnung auch, da Produzenten von Pflanzen und Blumen nicht von den Corona-Entschädigungsregelungen umfasst seien. «Es kann keine Lösung sein, den Verkauf verderblicher Waren zu verbieten und dann nicht einmal für die notwendige Entschädigung zu sorgen», sagte er.

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