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Samstag, Januar 23, 2021
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Start Lokal 41-jähriger attackiert in Bujendorf Taxi mit einem Degen und greift Polizisten an

41-jähriger attackiert in Bujendorf Taxi mit einem Degen und greift Polizisten an

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Am Samstagabend kam es in Bujendorf zu einem vermeintlichen Angriff gegen ein Taxi mit einem Degen. Ein 41-jähriger Ostholsteiner soll damit das Taxi beschädigt haben. Als die Polizeibeamten die Lage aufklären wollten, leistete der Mann erheblichen Wiederstand und griff die Polizisten an.

Gegen 22:45 Uhr wurden die Polizeibeamten aus Malente und Scharbeutz nach Bujendorf gerufen. Ein Mann sollte hier ein Taxi gerufen, dieses jedoch aufgrund von Zahlungsunfähigkeit dann nicht mehr gewollt haben.

Mann geht mit Waffe auf Taxi los

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Um dem Taxifahrer Nachdruck zu verleihen, sich wieder zu entfernen, habe er gegen die Fahrertür getreten und mit einer Art Degen oder Machete gegen das Fahrzeug geschlagen. Dadurch wurde das Taxi beschädigt. Der Taxifahrer entfernte sich und rief die Polizei.

Polizisten finden Degen in der Wohnung in Bujendorf

Die Beamten konnten die Wohnung des Tatverdächtigen betreten und dort auf dem Fußboden einen offenen Degen feststellen. Als die Beamten diesen zur Sicherstellung an sich nehmen wollten, wurde der Angreifer schlagartig aggressiv.

Schläge und Tritte gegen die Polizisten

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Er versuchte, den Degen aufzuheben, was durch die Beamten unterbunden werden konnte. Der aufgebrachte Mann probierte nun, dem mit dem Degen nach draußen gehenden Polizisten zu folgen, indem er einen Beamten schubste und dessen Kollegen mit der Faust gegen den Arm schlug.

Angreifer springt mit dem Kopf voraus in den Streifenwagen

Weil ein vernünftiges Gespräch mit der Person nicht möglich war, zogen sich die Streifenwagenbesatzungen letztlich zurück und begaben sich in ihre Fahrzeuge. Der Angreifer stellte sich jedoch so an einen der Streifenwagen, dass dieser nicht gefahrfrei losfahren konnte.

Daraufhin öffnete der Beifahrer das Seitenfenster, um den Störer aufzufordern, beiseite zu treten. Diese sprang jedoch mit dem Kopf voran durch das Fenster in den Streifenwagen und erreichte fast die Mittelkonsole.

Beamte können den Mann fesseln und in Gewahrsam nehmen

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Das gab den Beamten Gelegenheit, ihm Handfesseln anzulegen. Um weitere Straftaten zu verhindern, sollte er nun dem zentralen Polizeigewahrsam in Lübeck zugeführt werden. Auch hier sperrte der renitente Ostholsteiner sich und versuchte, nach den Polizisten zu treten. Fortwährend sprach er Beleidigungen gegenüber den Beamten aus.

Im Zentralgewahrsam erfolgte eine ärztliche Begutachtung. Ein Atemalkoholtest konnte nicht durchgeführt werden. Jedoch schloss der Arzt aufgrund des Gesamtverhaltens einen Drogenkonsum nicht aus. Dies hatte die Entnahme einer Blutprobe zur Feststellung des Alkohol- und Betäubungsmittelgehalts zur Folge.

Viele Anzeigen für einen Abend

Insgesamt wurden gegen den Beschuldigten nun Strafverfahren u.a. wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, Widerstandes gegen und Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Betrugs und Beleidigung eingeleitet.

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