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Ahrensburg: 55-jähriger verstirbt bei Polizeieinsatz

Polizeifahrzeug in der Nacht
Polizeiwagen bei Nacht. Foto: Symbolbild
Blaulicht Ostholstein. Am heutigen Freitagmorgen (01.11.) wollten Polizeibeamte aus Ahrensburg einen VW Crafter kontrollieren. Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 02:15 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt von Ahrensburg bei der die Haltezeichen und -weisungen der Polizei offenbar nicht beachtet wurden.

Den eingesetzten Polizeibeamten ist es im Verlauf der Fahrt gelungen, den Wagen zu stoppen.

Fahrer wurde offenbar mit erheblichem Wiederstand aus dem Fahrzeug geholt
und muss reanimiert werden

Beim anschließenden Herausholen des Fahrers aus seinem Pkw soll dieser erheblichen Widerstand geleistet haben. Schließlich konnte er fixiert werden. Im weiteren Verlauf ist er reanimationspflichtig geworden. Die Beamten sollen sofort mit entsprechenden Maßnahmen begonnen und einen Rettungswagen gerufen haben. Die Maßnahmen waren letztlich erfolglos.

Die Dienstwaffen wurden eingesetzt

Während des Einsatzes kam es auch zum Gebrauch der Dienstwaffen durch die Beamten. Bislang konnten am Anhalteort zwei Patronenhülsen aufgefunden werden. Scheinbar ist ein Reifen durch einen Schuss beschädigt worden. Das Fenster der Beifahrertür ist ebenfalls defekt. Ob dies auf eine Schusseinwirkung zurückzuführen ist, ist derzeit unklar. Es liegen bislang keine Erkenntnisse über eine Schussverletzung des Verstorbenen vor.

Weitere Untersuchungen und die Obduktion sollen Klarheit bringen

Es soll eine Obduktion erfolgen, um die Todesursache zu klären. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 55-jährigen Mann aus Ahrensburg. An dem Einsatz waren sechs Beamte der Polizeidirektion Ratzeburg beteiligt.

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