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Anzeigen werden von der Stadt verfolgt.

Ansturm an Ostern ist ausgeblieben

Das Ordnungsamt war auch am Osterwochenende im Einsatz. / Foto: Privat
In diesem Beitrag: Viele Menschen dürfen legal auf die Insel kommen Der städtische Außendienst war ständig unterwegs Mehr als 90 Prozent trugen Masken Konkrete Anzeigen werden an die Polizei und das Ordnungsamt weitergegeben Alle Interviews mit Heinz Jürgen Fendt
Fehmarn. Stellvertretender Bürgermeister Heinz Jürgen Fendt: „Konkrete Anzeigen werden kontrolliert“

„Der erwartete Ansturm an Ostern ist auf der Insel ausgeblieben“, erklärt der stellvertretende Bürgermeister Heinz Jürgen Fendt (SPD): „Stand heute dürfen laut Landesregierung circa 3.000 Dauercamper, circa 1.200 Liegeplatzinhaber sowie circa 1.600 Zweitwohnungsbesitzer, die ihre Wohnung selbst nutzen, auf der Insel sein. Laut Landesregierung ist sogar legal, dass diese ihre Wohnung unentgeltlich an Bekannte, Freunde und Verwandte zur Verfügung stellen können.“ 

„Das sind 5.800 Menschen, wenn dieser Personenkreis alleine kommt“, so der erste Stadtrat, „kommen sie zu zweit, zu dritt oder zu viert usw., dann kann man sich ausrechnen, wieviele  Menschen sich legal auf der Insel aufhalten können. Dazu kommen noch Einhemische mit auswärtigen Kennzeichen und von der Landesregierung erlaubte Tagestouristen. Daraus folgt, dass sich auch im Lockdown circa 10.000 fremde Kennzeichen auf der Insel aufhalten dürfen und fahren dürfen.“

Der städtische Außendienst war ständig unterwegs

Laut Heinz Jürgen Fendt hat Bürgermeister Jörg Weber (SPD) „trotz Urlaub mit mir zusammen an allen Ostertagen ständigen Kontakt mit dem Ordnungsamt, der Polizei und dem Sicherheitsdienst gehabt. Die Polizei ist allen Hinweisen immer nachgegangen, wie in Wallnau oder am Grünen Brink, der städtische Außendienst war ständig unterwegs in Absprache mit dem Sicherheitsdienst, der die Parkplätze kontrolliert hat.“

Und er fährt fort: „Der städtische Bauhof hat zum Beispiel am Karfreitag durch den Sturm umgefallene Verkehrsschilder wieder aufgestellt und entsprechend befestigt. Der Bürgermeister hat mit dem Gemeindewehrführer und dieser mit der Ortswehrführung abgestimmt, dass an Ostersamstag die Burger Feuerwehr während der Geschäftsöffnungszeiten die Plätze mit Maskenpflicht abfährt.  Dabei wurden auf Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln aufmerksam gemacht.“

Mehr als 90 Prozent trugen Masken

„Nach Info des Ordnungsamtes hatten mehr als neunzig Prozent der Menschen ihre Masken an“, gibt Fendt bekannt: „Der Sicherheitsdienst hat von Samstag bis Montag circa sechzig Vergehen aufgenommen, davon wurden acht an die entsprechenden Stellen wie Kreis und Polizei weitergeleitet. Nachts waren auf den vom Sicherheitsdienst kontrollierten Parkpätzen keine Camper oder Fremdzelter anzutreffen. Die Zahlen des Ordnungsamtes werden noch ausgewertet.“ 

Konkrete Anzeigen werden an die Polizei und das Ordnungsamt weitergegeben

Zur illegalen Ferienvermietung hat der stellvertretende Bürgermeister Folgendes zu sagen: „Konkrete Anzeigen werden an die Polizei und das Ordnungsamt weitergegeben und werden kontrolliert. Aber nur dann, wenn der Anzeigende und die zur Anzeige gebrachte Ferienwohnung klar angegeben sind: Name, Straße, Hausnummer. Nur zu sagen: illegale Ferienvermietung, zum Beispiel in der Reiterkoppel, reicht hier nicht aus. Menschen, die aus beruflichen und medizinischen Gründen hier sind, sind legal hier und können sich einquartieren.“

Heinz Jürgen Fendt betont: „Alle Dinge, die durch das Ordnungsamt, die Polizei und den Sicherheitsdienst gemeldet wurden, werden ausgewertet und werden entsprechend evaluiert, damit Verbesserungen für Christi Himmelfahrt und Pfingsten vorgenommen werden können. So  zum Beispiel, dass für die Innenstadt größere Plakate mit dem Hinweis auf Maskenpflicht angebracht werden und auch in der Anzahl mehr an Plakaten angebracht werden.“

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