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Informationsveranstaltung von Baltic FS fand im kleinsten Kreis statt

Baltic FS will Verkleinerung der Fläche um 1,5 Hektar beantragen

Mirko Schönfeldt, Geschäftsführer von Baltic FS. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF
Fehmarn. "Unsere temporäre Lager- und Logistikfläche ist für Fehmarn die Chance, ein Stück vom Kuchen zu bekommen - und nicht nur die Krümel."

„Um den Einwohner*innen von Marienleuchte entgegenzukommen, werden wir bei der Stadt beantragen, die Fläche um 1,5 Hektar in Richtung Nordosten zu verkleinern“, gab Geschäftsführer Mirko Schönfeldt auf der Informationsveranstaltung, zu der „Baltic FS“ am gestrigen Samstagnachmittag (11. September 2021) in die Inselschule nach Burg auf Fehmarn geladen hatte, bekannt. Keine zehn Gäste hatten den Weg dorthin gefunden.

„Auflagen erzwingen die Rückgabe als Ackerland“

Paul Molling „aus dem erweiterten Kreis von Baltic FS“ führte in die Thematik ein und warb für das Projekt, bei Marienleuchte eine „temporäre Lager- und Logistikfläche“ zu errichten: „Der Verkehr wird sicher nicht weniger werden als heute, aber wir können verhindern, dass er noch schlimmer wird, und ein Verkehrsinfarkt durch den Baustellenverkehr droht. Es ist für Fehmarn die Chance, ein Stück vom sprichwörtlichen Kuchen zu bekommen – und nicht nur die Krümel.“ Fünf Großbaustellen werde es auf Fehmarn geben, fuhr er fort: Belttunnel-, Sundtunnel-, Schienen- und Straßenbaustelle sowie den Kreuzungsbereich Amalienhofer Brücke. Mehrfach versicherten Mirko Schönfeldt und Paul Molling, dass der vollständige Rückbau aller Einrichtungen garantiert werde: „Zahlreiche Auflagen erzwingen die Rückgabe als Ackerland. Die Genehmigung der gewerblichen Nutzung erlischt nach Fertigstellung des Tunnels.“

Paul Molling versprach: "Wir können verhindern, dass ein Verkehrsinfarkt durch den Baustellenverkehr droht." / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF

„Die Stadt ist zu jedem Zeitpunkt Herr des Verfahrens“

„Die Stadt Fehmarn ist zu jedem Zeitpunkt Herr des Verfahrens, alle Auflagen werden behördlich überwacht“, betonten Schönfeldt und Molling. Baltic FS sei neben der Stadt Fehmarn im städtebaulichen Vertrag und dem Eigentümer des Grundstücks sowohl dem Land Schleswig-Holstein als auch dem Kreis Ostholstein gegenüber zum vollständigen Rückbau aller Einrichtungen auf der Fläche verpflichtet: „Baltic FS trägt den Mutterboden ab und bewirtschaftet ihn in einem Wall zum Schutz der umliegenden Nachbarn. Außerdem muss Baltic FS für eventuellen Ewigkeitsschaden (Ertragsminderung durch Bodenverdichtung) aufkommen und sichert diese Verpflichtung mit einer Bürgschaft ab.“

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