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Brandgeruch: Einsatz der Feuerwehr auf Fehmarn

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Einsatzwagen der Feuerwehr. picture alliance / Stephan Jansen/dpa/Symbolbild
In diesem Beitrag: Trupp mit Atemschutz und Wärmebildkamera untersucht Einsatzort Grund für Rauch und Geruch
Fehmarn. Die Feuerwehr auf Fehmarn wurde am Freitag zu einem Kellerbrand gerufen. Den Grund dafür könnte der Pächter einer Eisdiele in der darauffolgenden Nacht selbst gefunden haben.

Am gestrigen Freitagabend kam es gegen 19:30 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in Burg auf Fehmarn. Gemeldet war ein Kellerbrand im Gebäude einer Eisdiele in der Breiten Straße. Die Freiwillige Feuerwehr Burg, welche per Zugalarm zum Einsatzort alarmiert wurde, war aufgrund der Nähe schnell vor Ort.

Trupp mit Atemschutz und Wärmebildkamera untersucht Einsatzort

„Als ich vor Ort ankam, war Brandgeruch wahrnehmbar“, so Einsatzleiter Jan-Täve Albert. „Ein offenes Feuer war nach einer ersten Erkundung aber nicht feststellbar. Der Keller wurde dann mehrmals von einem Trupp unter Atemschutz mittels Wärmebildkamera untersucht, es konnte jedoch nichts festgestellt werden“, so der Einsatzleiter weiter. Auch im Außenbereich wurden Zugänge, Fenster und Schächte untersucht.

„Da auch der Geruch kaum noch wahrnehmbar war, konnten wie die Einsatzstelle nach Rücksprache mit dem Pächter und dem Eigentümer wieder verlassen“, so Albert. Insgesamt waren zwei Löschfahrzeuge und rund 20 Einsatzkräfte vor Ort.

Grund fĂĽr Rauch und Geruch

Schon am Abend kündigte der Pächter gegenüber der Feuerwehr an, den Keller in der Nacht regelmäßig zu kontrollieren und der Sache auf den Grund zu gehen. Mit Erfolg offenbar: Am Morgen wurde bekannt, dass es sich wohl um einen Kabelbrand in einem an der Wand liegenden Kabelkanal gehandelt haben könnte. Ein mittig liegendes Kabel war deutlich verschmort und könnte so für die Rauch- und Geruchsausbreitung am Abend verantwortlich gewesen sein.

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