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Preisverleihung zur "Schule des Jahres Schleswig-Holstein"

Die Inselschule Fehmarn geht leer aus

Preisverleihung zur "Schule des Jahres Schleswig-Holstein": Die Inselschule ist nicht unter den Preisträgern. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF
Fehmarn. Heute war die Preisverleihung zur "Schule des Jahres Schleswig-Holstein". Der erste Platz geht an die Grundschule am Störtal in Oelixdorf.

11 Schulen und 4 Perspektivschulen (für den Sonderpreis) wurden in einer Sitzung der Jury im Januar 2022 für den Titel „Schule des Jahres – Schleswig-Holstein“ nominiert und jeweils von mindestens vier Mitgliedern der Jury im Februar und März 2022 besucht – darunter auch die Inselschule Fehmarn. Am heutigen Freitag (6. Mai 2022) erfolgte in Rendsburg die Preisverleihung. Die Inselschule ist jedoch nicht unter den Preisträgern.

„Lernen aus der Pandemie“

„Lernen aus der Pandemie“ lautete das Motto des fünften Wettbewerbs um den Titel „Schule des Jahres Schleswig-Holstein“. Heute überreichten Bildungsministerin Karin Prien und die Direktorin des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) Dr. Gesa Ramm im Hohen Arsenal in Rendsburg vor rund 150 Gästen die Preise.

Preise gehen nach Oelixdorf, Flensburg, Lübeck und Rendsburg

Mit einem Preisgeld in Höhe von 12.000 Euro ging der erste Preis in diesem Jahr an die Grundschule am Störtal in Oelixdorf. Über den zweiten Platz und ein Preisgeld von 8.000 Euro freute sich das Gymnasium Goethe-Schule in Flensburg. Die Berufsbildende Schule Friedrich-List-Schule in Lübeck erreichte den dritten Platz mit einem Preisgeld von 6.000 Euro. Den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis des Ministerpräsidenten erhielt die Schule Altstadt, Gemeinschaftsschule der Stadt Rendsburg.

„Eine Zeit, die von Krisen geprägt ist“

In ihrer Begrüßungsrede würdigte Ministerin Karin Prien noch einmal ausdrücklich das Engagement und die Arbeit aller Schulen: „Sie begleiten Kinder und Jugendliche in einer Zeit, die von Krisen geprägt ist: der globale Klimawandel, die Pandemie und jetzt der Krieg in der Ukraine.“ Es gelinge ihnen dabei sehr oft erfolgreich, den Kindern und Jugendlichen ein Gefühl der Selbstwirksamkeit und Resilienz zu vermitteln. „Unsere Schulen haben besonders in den vergangenen beiden Jahren enorme Herausforderungen bewältigt und ich bin sehr beeindruckt, wie viele Schulen aller Schularten sich vor diesem Hintergrund noch um den Schulpreis beworben haben.“

30 Schulen hatten ihre Unterlagen eingereicht

Insgesamt 30 Schulen hatten ihre Unterlagen eingereicht. Das diesjährige Motto „Lernen aus der Pandemie“ bezeichnete Ministerin Prien als „hochaktuell, und daher ist es nicht nur das Motto dieses Wettbewerbs, sondern auch das Thema der schleswig-holsteinischen KMK-Präsidentschaft in diesem Jahr. „Die Ideen, Projekte und Konzepte, die in den vergangenen beiden Jahren entwickelt wurden, wollen wir nutzen, um unser Bildungssystem in die Zukunft zu führen. Die gewonnenen Erfahrungen wollen wir für die zukünftige Schul- und Unterrichtsgestaltung mitnehmen, verbreiten und gemeinsam weiterentwickeln“, sagte die Ministerin.

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