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Ein Verletzter bei Verpuffung auf Fehmarn

Die Einsatzkräfte warten voll ausgerüstet auf ihren Einsatz. / FOTO: DENNIS ANGENENDT
In diesem Beitrag: Verpuffung statt Gefäßbrand in Landkirchen Rettungshubschrauber bringt verletzte Person von Fehmarn in Klinik nach Lübeck Gastank mit Wasser gefüllt Straße während des Einsatzes komplett gesperrt
Fehmarn. In Landkirchen auf Fehmarn kam es am Samstagnachmittag zu einer Verpuffung. Eine Person wurde dabei verletzt.

Die Alarmierung für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr auf Fehmarn kam am Samstag gegen 16:10 Uhr. „Druckgefäßbrand, Menschenleben in Gefahr“ lautete die Meldung der Leitstelle. Da der Einsatzort mitten in Landkirchen, im Kirchblick, lag, waren die Kameradinnen aus Landkirchen umgehend an der Einsatzstelle.

Verpuffung statt Gefäßbrand in Landkirchen

„Wohl beim reinigen eines Außengastanks kam es zu einer Verpuffung“, erklärt der Einsatzleiter und stellvertretende Ortswehrführer Philipp Maas nach der Erkundung der Lage. „Mit uns wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Bisdorf alarmiert.“ Die Kameraden brachten gleich den ebenfalls in Bisdorf stationierten Messwagen des ‚Löschzug Gefahrgut (LZG) Ostholstein‘ mit. „Vor Ort wurden dann Messungen vorgenommen, eine unmittelbare Gefahr bestand jedoch nicht. Durch die frische Luft ist die Konzentration zu gering, ein explosionsfähiges Gemisch kann hier nicht entstehen“, so Maas.

Rettungshubschrauber bringt verletzte Person von Fehmarn in Klinik nach Lübeck

Die verletzte Person wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Die bei der Verpuffung verletzte Person wurde zunächst von Rettungskräften vor Ort behandelt, „kurze Zeit später wurde dann der Rettungshubschrauber Christoph 12 nachalarmiert“, so Philipp Maas. „Rund 15 Kameraden sind eben zum Sportplatz gefahren, um hier den Landeplatz abzusichern“. Der Verletzte wurde – nach der Versorgung durch Sanitäter im Rettungswagen – mit Notarztbegleitung in eine Klinik nach Lübeck geflogen.

Gastank mit Wasser gefüllt

Mit Wasser wurde der Tank geflutet. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

„Um weitere Gefahren abzuwehren, wird der Gastank jetzt noch einmal komplett mit Wasser geflutet. Dadurch wird das verbleibende Gas verdrängt und kann ungefährlich und kontrolliert entweichen“, erklärt der stellvertretende Ortswehrführer, während seine Kameraden Schläuche und Verteiler vorbereiten.

Straße während des Einsatzes komplett gesperrt

Die Straße war für die Dauer des Einsatzes vollständig gesperrt. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Aus Sicherheitsgründen war die Straße Kirchblick für die gesamte Dauer des Einsatzes für rund anderthalb Stunden komplett gesperrt.

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