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Ralf Sippel nutzte die Einwohnerfragestunde für einen außergewöhnlichen Vorschlag

Eine Fährlinie zwischen Orth und Heiligenhafen?

Blick auf den Orther Hafen. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF
Fehmarn. "Es wäre doch interessant, wieder eine Fährverbindung zwischen Orth und Heiligenhafen einzurichten", meinte Ralf Sippel.

Bestimmendes Thema in der Sitzung des Hauptausschusses, die am heutigen Dienstagnachmittag (7. Juni 2022) im Verwaltungsgebäude in der Burger Bahnhofstraße 5 stattfand, war die Stausituation an der Fehmarnsundbrücke. Ralf Sippel aus Orth nutzte die Einwohnerfragestunde, um eine außergewöhnliche Idee vorzutragen. „Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen problematischen Erreichbarkeit der Insel wäre es doch interessant, wieder eine Fährverbindung zwischen Orth und Heiligenhafen einzurichten“, meinte er.

"Tagestouristen könnten die Fähre nutzen und ihre Fahrräder mitnehmen", schlug Ralf Sippel vor. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF (Arvchiv)

Platz für 140 Fahrgäste und 60 Fahrräder

Die vollelektrische „MS Düsternbrook“, die im vergangenen Jahr auf der Schwentinelinie in den Betrieb ging, nannte Ralf Sippel als Beispiel. Diese bietet Platz für bis zu 140 Fahrgäste und sechzig Fahrräder. „Vielleicht würden wir bei Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, offene Türen einrennen“, konnte Sippel, der selbst direkt am Orther Hafen wohnt, sich vorstellen. „Ein Teil in Orth ist noch Kommunalhafen. Sicher, für den Kfz-Transport wäre eine solche Fähre nicht geeignet“, räumte er ein, „aber Tagestouristen könnten sie nutzen und ihre Fahrräder mitnehmen.“ Dies würde zumindest einen Teil Entlastung auf der Sundbrücke bringen, meinte er. „Und es wäre eine Attraktion für den Inselwesten.“

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