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Es wird wieder neu verhandelt

dm-Markt-Initiative auf Fehmarn übertrifft Erwartungen

Der Leiter des Ordnungsamts Jan Stender und die Initiatoren der pro-dm-Bewegung Dirk Ohm (mit den Karton voller Unterschriften), Daniel Kemper und Mareike Kimm. /Foto: lkl
In diesem Beitrag: 2703 Unterschriften, statt der benötigten 506 Barrierefreiheit und kostenfreies Parken in Burg
Fehmarn. Die Hoffnungen auf einen dm-Markt in Burg flammen wieder auf: Die Initiatoren sammeln 2703 Unterschriften - nun muss das Thema neu verhandelt werden.

Dirk Ohm, Mareike Kimm und Daniel Kemper haben es geschafft: Ihr Ziel, die Verhandlungen bezüglich des dm-Markts in Burg neu aufzunehmen, wurde erreicht. Diesbezüglich überreichten sie Jan Stender von der Stadt Fehmarn 2703 Unterschriften – alle pro dm-Markt.

2703 Unterschriften, statt der benötigten 506

„Nach der Ablehnung des dm-Marktes haben wir uns mit Freunden*innen und Bekannten*innen unterhalten und der Kontext war immer gleich: Wir konnten nicht verstehen, warum die Politik den Markt abgelehnt hat.“ Also bildeten sie eine Facebook-Gruppe. Diese hätte innerhalb von 48 Stunden 1000 neue Mitglieder registrieren können. Aktuell verzeichnet die Gruppe 1710 Anhänger*innen. „Das einzige Instrument, was uns geblieben ist, ist der Einwohnerantrag. Den haben wir bei der Stadt gestellt.“ Dafür seien 2703 Unterschriften zusammengekommen – benötigt wurden nur 506, um den Antrag neu zu verhandeln. „Das zeigt, dass das Interesse der Insulaner*innen an einem dm-Markt sehr groß ist“, erklärt Mareike Kimm. Das Ganze soll jetzt in die Gemeindevertretung gehen und anschließend in den Bauausschuss. „Darum muss sich nun gekümmert werden“, erklärte Jan Stender von der Stadt.

Barrierefreiheit und kostenfreies Parken in Burg

Die Initiatoren wünschen sich einen barrierefreien dm-Markt, bei dem kostenloses Parken möglich ist. Für Senioren*innen oder gehbehinderte Personen sei ein Einkauf im Rossmann auf dem Marktplatz in Burg kaum zumutbar und auch nicht mehr zeitgemäß, erklärte Dirk Ohm.

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