Radio Sundfunk Abo-Bereich
Einloggen

Fehmarn: Frische Brötchen bis fast an den Frühstückstisch

Bäckermeister Lars Begemann in dem neuen Verkaufswagen. Noch ist er nicht bestückt, aber am Freitag geht es los. / FOTO: DENNIS ANGENENDT
In diesem Beitrag: Bäckerei seit 11 Jahren auf der Insel Jedes Brötchen ist verkauft Der Verkaufswagen – neue Wege fahren Corona gab den letzten Anschub 34 Standorte in 24 Orten auf der Insel Nicht nur Backwaren an Bord Live-Tracking Die Tour 1 am Montag / Donnerstag Die Tour 2 am Dienstag / Freitag Die Tour 2 am Mittwoch / Samstag
Fehmarn. Es ist sicherlich keine neue Erfindung, die Bäckermeister Lars Bergemann umsetzt. Eine offenbar sehr gewünschte hingegen offenbar schon, wie man den Reaktionen in den sozialen Medien auf die Ankündigung entnehmen konnte.

Die Rede ist von einem mobilen Verkaufswagen, mit dem der Inhaber der Hofbäckerei Fehmarn morgen auf große Inselrundfahrt geht.

Bäckerei seit 11 Jahren auf der Insel

2009 hat Lars Bergemann ganz klein angefangen: „Eigentlich ging es nur mit der Unterstützung aus der Familie los“, erzählt er im Interview mit der OH-Presse. Schon 2010 hat er sich aufgrund der Auftragslage vergrößert. „Seitdem sind wir ständig gewachsen“.

Jedes Brötchen ist verkauft

Seine Produktion hebt sich von der gewöhnlichen Bäckerei ab: „Jedes Brötchen was ich hier herstelle, ist schon verkauft“, erzählt Bäckergeselle Carsten Luckas, mit dem wir bei unserem nächtlichen Interview um 01:21 Uhr sprechen. „Wir stellen nur das her, was auch wirklich gebraucht wird“, ergänzt Lars Bergemann. Deswegen ist es auch Teil unseres Konzepts, dass wir keinen Laden haben. Privatkunden bestellen bei ihm in der Regel telefonisch, größere Abnehmer wie Ferienhöfe geben die Bestellung am Vorabend per E-Mail oder Fax durch.

Bäckergeselle Carsten Luckas stellt Roggenmischbrot her. – Alle Waren sind bereits vorbestellt. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Der Verkaufswagen – neue Wege fahren

Um auch etwas Neues zu probieren, hat sich Lars Bergemann nun entschlossen, ein bekanntes Konzept aufzugreifen und für die Insel anzupassen. „Wir werden ab kommenden Freitag (13.11.2021, d.Red.) mit unserem Wagen verschiedene Touren fahren und uns an festgelegten Orten aufstellen. Hier bleiben wir so rund 15–20 Minuten und verkaufen unsere Waren“, beschreibt er das Vorhaben.

Corona gab den letzten Anschub

„Durch die Corona-Situation jetzt und auch schon im Frühjahr haben wir uns überlegt, diese Idee aufzugreifen und auszuarbeiten. So können wir auch in den kleineren Dörfern die Menschen erreichen, die jetzt nicht mehr so einfach zum Einkaufen kommen. Grade für ältere Menschen können wir so eine super Alternative bieten“, erklärt er.

Im Verkaufswagen wird es neben frischen Brötchen auch andere Waren geben. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

34 Standorte in 24 Orten auf der Insel

Damit auch jeder im Ort mitbekommt, dass der Brötchenwagen kommt, musste der Einsatz einer lauten Klingel am Fahrzeug genehmigt werden. „Hier ist einfach alles geregelt“, sagt er mit einem leichten Schmunzeln. Insgesamt werden sie 34 Standorte anfahren. „Im Laufe der Zeit wird sich zeigen, ob das Angebot überall angenommen wird, vielleicht passen wir unsere Routen auch noch etwas an.“ Die Testphase hat er zunächst auf 3 Monate festgelegt.

Nicht nur Backwaren an Bord

In seinem Verkaufswagen, den entweder Lars selber oder einer seiner Mitarbeiter fährt, werden aber nicht nur Brötchen, Brot oder Kuchen verkauft, sondern eigentlich „alles, was man am Frühstückstisch so braucht. Neben dem Liter Milch, werden wir natürlich auch ein paar Eier, Marmelade oder ein Pfund Butter an Bord haben.“ Der kleine Tante-Emma-Laden – to go.

Live-Tracking

Damit man immer weiß, wo genau sich der Wagen nun befindet, gibt es ein sogenanntes Live-Tracking. Damit kann man den Standort des Wagens im Internet genau verfolgen und kann pünktlich zu Hause losgehen.

Hier geht es zum Live-Tracking

Die Tour 1 am Montag / Donnerstag

Die Tour 1 am Montag / Donnerstag / Quelle: Hofbäckerei Fehmarn

Gammendorf – Ortsmitte (Ton Strand / Siedendörp)

Puttgarden – Körberstraße / Strandstraße

Puttgarden – Op de Wei, Höhe Hausnummern 31 – 33

Puttgarden – Kabunskoppel / Dorfkoppel

Presen – Kreuzung Ortsmitte / Höhe Hausnummer 12

Bannesdorf – Bgm. – Scheffler- Straße, Parkplatz Kirche

Bannesdorf – Meisterstraße, Höhe Hausnummer 37

Todendorf – Kreuzung Ortsmitte

Vadersdorf – Höhe Hausnummer 40 – 44

Vadersdorf – Höhe Hausnummer 13 (Feuerwehr)

Bisdorf – Am Riesenliegestuhl / Hausnummer 57

Bisdorf – Kreuzung am Hofcafé / Hausnummer 13

Quelle: Hofbäckerei Fehmarn

Die Tour 2 am Dienstag / Freitag

Die Tour 1 am Dienstag / Freitag / Quelle: Hofbäckerei Fehmarn

Dänschendorf – Schulstraße / Höhe Dänschendorfer Hof

Dänschendorf – Lemkendorfer Straße, Kreuzung Inselweg / Gammendorfer Straße

Lemkendorf – Ortsmitte, Dorfteich / Am Soll

Lemkenhafen – Kreuzung Mühlenweg, Höhe Hausnummer 10/44

Gollendorf – Ortsmitte, Kreuzung Höhe Hausnummer 15

Orth – Rondeel am Hafen

Sulsdorf – Am Dorfteich, alte Litfaßsäule

Kopendorf – Am Dorfteich, Höhe Hausnummer 10

Petersdorf – Kopendorfer Weg zwischen Wiesengrund / Steenbarg, Höhe Hausnummer 26

Petersdorf – Dänschendorfer Straße, am Dorfteich

Petersdorf – Kreuzung Instenkoppel / Wuhrt Ruhm

Quelle: Hofbäckerei Fehmarn

Die Tour 2 am Mittwoch / Samstag

Die Tour 1 am Mittwoch / Samstag / Quelle: Hofbäckerei Fehmarn

Niendorf – Klausdorfer Weg, Kreuzung Dörpstieg

Klausdorf – Dorfmitte, an der Bushaltestelle

Gahlendorf – Kreuzung Dorfmitte, Höhe Hausnummer 16

Vitzdorf – Alte Schule, Höhe Hausnummer 10

Vitzdorf – Höhe Hausnummer 15

Meeschendorf – Bushaltestelle Meeschendorf Ort, Höhe Hausnummer 21

Staberdorf – Bushaltestelle beim La Casa Ristorante

Staberdorf – Feriensiedlung Residenz, Höhe Hausnummer 58/59

Sahrensdorf – Kreuzung am Hof Claussen, Höhe Hausnummer 23

Quelle: Hofbäckerei Fehmarn

Dir gefällt dieser Artikel? – Es steckt viel Arbeit drin!

Wir bieten Ihnen und Euch exklusiven Journalismus. Bei uns stimmt die Qualität der Berichterstattung. Fake-News haben bei uns keine Chance. Wir sind rund um die Uhr im Bereitschaftsdienst. Im Journalismus gelten – wie in so vielen anderen Berufen – Sonn- und Feiertage nicht.

Warum wir das tun? Aus Überzeugung.

Weil wir diesen Anspruch an uns selber haben. Weil wir der Auffassung sind, dass gute journalistische Arbeit das eben verlangt. Weil wir es wichtig finden, Sie, liebe Leserinnen und Leser, zu jeder Zeit – und das meinen wir wörtlich – möglichst schnell und umfassend zu informieren. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, das ganze Jahr über, auch an Sonn- und Feiertagen. Und weil wir mit Herzblut bei der Sache sind.

Unterstütze uns bei unserer täglichen Arbeit
Jetzt 
© 2020-2021 sundfunk.de