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Der Wahlkampf zur Stichwahl am 21. März hat begonnen - Teil 2 mit Doris Klemptner

„Fehmarn steht vor großen Herausforderungen und die gilt es zu meistern“

Doris Klemptner möchte Bürgermeisterin auf Fehmarn werden. / FOTO: DENNIS ANGENENDT
Fehmarn. Einen Tag nach den Wahlergebnissen stellt sich Doris Klemptner (parteilos) den Fragen in der Morgenshow von Radio Sundfunk.

Gestern kam es bei der Wahl auf Fehmarn zu keinem eindeutigen Ergebnis. Nun geht es für Jörg Weber (SPD) und Doris Klempner (parteilos) in die Stichwahl. Wir haben mit beiden Kandidaten*innen gesprochen. Teil 2: Doris Klemptner.

OH-Presse: Wie geht es dir heute Morgen – mit Aussicht auf die Stichwahl?

Doris Klemptner: Mir gehts gut, ich bin entspannt. Ich habe gut geschlafen und bin wie immer früh aufgestanden. Meine Tochter hat Home-Schooling. Wir haben als Familie ein kurzes Frühstück gehabt und jetzt stehe ich hier.

OH-Presse: Wie hast du den Tag gestern erlebt? Konntest du entspannt bleiben? Oder warst du dauerhaft unter Storm und hast nur drauf gewartet das endlich 18 Uhr ist?

Doris Klemptner: Je länger der Tag wurde, desto nervöser wurde man. Ich habe meine Eltern noch besucht, wir sind noch spazieren gegangen. Mein Mann hat den Seniorenbeirat gewählt und so haben wir als Familie die Zeit genoßen gestern.

OH-Presse: Was sagst du zu dem vorläufigen Ergebnis und der Stichwahl? Hast du das erwartet? Und ist das ein Teilerfolg für dich?

Doris Klemptner: Ich hätte mir ein paar Prozente mehr gewünscht und die beim amtierenden Bürgermeister etwas weniger. Ich denke, es wäre wichtig gewesen, dass wir ein klares Signal zur Veränderung bekommen hätten. Andersherum verstehe ich das auch so: Marco Eberle und ich haben auf die gleichen Themen gesetzt – vor allem auf Veränderung. Deswegen sage ich, wir haben gemeinsam mehr Stimmen als der amtierende Bürgermeister erreicht. Nun geht es darum, wie geht es in der weiteren Phase, in den nächsten 14 Tagen, weiter.

OH-Presse: Hast du schon einen konkreten Plan wie die nächsten zwei Wochen aussehen sollen?

Doris Klemptner: Mein Wahlkampf Team und ich tagen heute um 17 Uhr, aber es wird sehr stark in den Haustüren Wahlkamp gehen. Wir werden die Themen nochmal etwas kürzer fassen. Was ist mir wichtig? Was werde ich anders machen, wenn ich im Rathaus sitze?

OH-Presse: Manuel von Schalscha-Ehrenfeld hat schon angekündigt, dass er dich unterstützen würde. Habt ihr euch da schon Gedanken gemacht, wie du die Wähler*innen der anderen Kandidaten mit ins Boot holen möchtest?

Doris Klemptner: Das werden wir heute Abend mit unseren Wahlkampf Team besprechen. Ich freue mich über jede weitere Partei, die mich unterstützt und ich freue mich über jede/n Unterstützer*innen, der dazu kommt. Jede/r Unterstützer*innen steht für Veränderung und das ist etwas, was wir auf Fehmarn wollen. Wir wollen vorankommen. Fehmarn steht vor großen Herausforderungen und die gilt es zu meistern.

OH-Presse: Viele haben nicht gewählt. Was möchtest du diesen Leuten sagen?

Doris Klemptner: Wir haben ungefähr 5100 Wähler*innen, die nicht zur Wahl gegangen sind. Das ist eine ganze Menge. Und da ist natürlich die Frage, warum konnten wir diese nicht abholen. Vielleicht lag es auch daran, dass der eine oder die andere Wähler*innen wegen den Corona-Regeln nicht kommen wollte. Früher gab es einen Fahrdienst, das gab es diesmal nicht. Deswegen geht es in den Haustüren Wahlkampf, um dort noch besser die Probleme zu verstehen, warum man eben nicht gewählt hat.

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