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Feuer auf Fehmarn – Kripo ermittelt

Bei Hinrichsdorf auf Fehmarn haben auf einem Feld Strohballen gebrannt. Die Feuerwehr war mit vielen Kräften im Einsatz. / FOTO: DENNIS ANGENENDT
Fehmarn. Das Feuer auf Fehmarn am gestrigen Montag beschäftigt nun auch die Kriminalpolizei in Oldenburg. Die Beamtinnen haben die Ermittlungen aufgenommen.

Für die Wehren auf Fehmarn war es unterdessen ein langer Einsatz.

Einsatz dauerte bis Dienstagvormittag an

Es war ein langer Einsatz für die Freiwilligen Feuerwehren Bisdorf-Hinrichsdorf, Landkirchen, Vadersdorf-Gammendorf und Burg auf Fehmarn. „Nachdem die Feuerwehr Burg die Einsatzstelle nahe Hinrichsdorf schon nach rund einer Stunde wieder verlassen konnte, war die Feuerwehr Landkirchen bis etwa 1:00 Uhr vor Ort“, teilte der Gemeindewehrführer Torsten Steffen auf Anfrage der OH-Presse mit. „Ab diesem Zeitpunkt hat dann Hauke Scheef als Wehrführer der FF Bisdorf-Hinrichsdorf die Einsatzleitung denn übernommen.“

Ballen werden mit Bagger auseinander gezogen

Für die Drehleiter gab es bei diesem Einsatz nicht viel zu tun. Nachdem sie rund eine Stunde die Einsatzstelle ausgeleuchtet hat, konnten die Kamerad*innen wieder einrücken. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Ebenfalls zu der Zeit hat der für diesen Einsatz angeforderte Bagger der Firma von Schönfels damit begonnen, die brennenden Haufen auseinanderzuziehen. „Wir haben etwa 150 Ballen retten können“, bilanziert Torsten Steffen am heutigen Dienstagmorgen. Der Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Bisdorf-Hinrichsdorf war dann heute Vormittag gegen 10:00 Uhr beendet.

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Polizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung

Bei Hinrichsdorf auf Fehmarn haben auf einem Feld Strohballen gebrannt. Die Feuerwehr war mit vielen Kräften im Einsatz. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

„Brandstiftung als Brandursache kann aktuell nicht ausgeschlossen werden, daher ermittelt die Kriminalpolizei in Oldenburg und in Neustadt i. H. nun wegen des Verdachts der Brandstiftung. Auch mögliche Zusammenhänge mit weiteren Bränden im nördlichen Ostholstein der vergangenen Monate werden untersucht“, heißt es von Kristin Clasen aus der Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck. „Eine Gefahr für Menschen oder Gebäuden bestand bei dem Brand in Hinrichsdorf nicht, aber es entstand ein Sachschaden von ca. 28000EUR.“

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