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Dienstag, Januar 19, 2021
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Frontalzusammenstoß auf B207

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Ein schwerer Unfall auf der B207, kurz vor der Fehmarnsundbrücke auf Fehmarn, sorgte am Dienstagabend für lange Rückstaus in beide Richtungen. Der Rettungshubschrauber Christoph 12 musste einen Schwerverletzten in die Klinik fliegen.

Frontalzusammenstoß mit LKW

Ein niederländischer LKW Fahrer aus Puttgarden kommend musste etwa 200 Meter vor der Fehmarnsundbrücke in den Gegenverkehr ausweichen, nachdem er das Stauende aufgrund der Baustelle im Brückenbereich übersah. Bei diesem Ausweichmanöver prallte er frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. „Es ist eindeutig zu sehen, dass der Wagen direkt mit dem LKW zusammengestoßen ist“, sagte Wehrführer Volker Delfskamp. „Der Fahrer, welcher aus Richtung Großenbrode auf die Insel fuhr, hatte keine Chance mehr, auszuweichen.“

Der PKW ist nach dem Unfall total zerstört. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Feuerwehr befreit schwerverletzten Fahrer

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Zur Unfallstelle alarmiert wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Burg, Landkirchen und Süderort. Die Einsatzkräfte vor Ort mussten den Fahrer des PKW aus seinem Fahrzeug befreien. Dieser war zwar nicht eingeklemmt, sein Wagen jedoch derart deformiert, dass die Fahrertür mit Spreizer und Rettungsschere von der Feuerwehr Landkirchen geöffnet werden musste.

Die Freiwillige Feuerwehr Landkirchen hat den Fahrer befreit. / FOTO: DENNIS ANGENENDT
Die Beschädigungen am LKW sind geringer, der Fahrer wurde nicht verletzt. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Rettungshubschrauber Christoph 12 landet kurz vor der Fehmarnsundbrücke

Der schwerverletzte, aber ansprechbare Fahrer wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christoph 12 in die UKSH Lübeck transportiert. Der LKW Fahrer erlitt keine ersichtlichen Verletzungen. Er wurde nach den Untersuchungen im Rettungswagen direkt wieder aus der medizinischen Betreuung entlassen und konnte gegenüber der Polizei schon Angaben zum Unfallhergang machen.

Die Landestelle für den Hubschrauber wurde von der Feuerwehr gesichert. / FOTO: DENNIS ANGENENDT
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Damit der Hubschrauber landen konnte, wurde die Landezone – mitten auf der B207 auf der Inselseite kurz vor der Brücke – von der Feuerwehr geräumt und gesichert.

Unfall verursacht lange Rückstaus

Die Fehmarnsundbrücke war für die Behandlung der Verletzten, die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten in beide Richtungen voll gesperrt. Auf der Inselseite wurde der Verkehr in Höhe der Amalienburger Brücke umgeleitet, auf der Festlandseite wurde die die Straße in Höhe Großenbrode von der Polizei gesperrt. In alle Richtungen bildeten sich lange Staus, welche auf Fehmarn auf der B207 bis Burg und an der Abfahrt bis Blieschendorf und beinahe Landkirchen reichten.

Der Verkehr staute sich in beide Richtungen über weite Strecken. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Auch die Bahnstrecke wurde gesperrt

Auch die Bahnstrecke wurde auf Anweisung der Feuerwehr gesperrt. Grund dafür war, dass zunächst das Dach des PKW entfernt werden sollte. Hierfür hätten die Rettungskräfte in das Gleisbett der Bahn steigen müssen. Um hier die Einsatzkräfte zu schützen, wurde der Bahnverkehr gänzlich eingestellt.

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Nachdem der schwer beschädigte PKW, welcher sich teilweise unter die Leitplanke gedrückt hatte, durch ein Abschleppunternehmen geborgen wurde, hat die Feuerwehr in Absprache mit der Polizei eine Fahrbahn wieder geöffnet und der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

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