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Problematik der Radfahrer in der Innenstadt war Thema im Hauptausschuss Fehmarn

In Burg auf Fehmarn sollen verschärfte Kontrollen erfolgen

Oft fahren Radfahrer/-innen einfach auf dem Gehweg, wie hier in der Osterstraße in Burg auf Fehmarn. Dies geschieht sehr zum Ärger der Fußgänger/-innen. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF
Fehmarn. Radfahrer/-innen auf Gehwegen in der Burger Innenstadt - mit diesem Thema beschäftigte sich jetzt der Hauptausschuss der Stadt Fehmarn.

Heinz JĂĽrgen Fendt (SPD) wies auf die Problematik der Radfahrer/-innen in der Innenstadt von Burg auf Fehmarn hin. Es kommt vor, dass dort die Gehwege von Radfahrer/-innen genutzt werden – wodurch eine Gefährdung von FuĂźgänger/-innen nicht ausgeschlossen werden kann: „Unter anderem in Leserbriefen ist die Stadt Fehmarn diesbezĂĽglich desöfteren angegriffen worden“, betonte Fendt. „Die Politessen können darauf aufmerksam machen, dass nicht auf dem Gehweg gefahren werden darf, aber nur die Polizei hat auch die entsprechende Handhabe“, verdeutlichte er.

In der OsterstraĂźe gibt es keinen Radweg

„Die Polizei wurde während der Urlausbszeit weniger gesichtet in der Stadt, das war früher anders“, fuhr Heinz Jürgen Fendt fort, „aber in den nächsten Wochen soll dort wohl verschärft kontrolliert werden.“ In der Burger Osterstraße gibt es beispielsweise keinen Radweg. Auf der Einbahnstraße drängen sich in der Hochsaison die Autos dicht an dicht, so dass es für Radfahrer/-innen sicher kein Vergnügen ist, dort auf der Straße zu fahren. Der sichere Radweg führt an der Inselschule entlang.

In der Burger OsterstraĂźe selbst gibt es keinen Radweg, dieser fĂĽhrt an der Inselschule entlang. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF

„Wir können nicht alles zupflastern“

„Wir sind im Gespräch, arbeiten mit offiziellen Verkehrsschildern und wollen mancherorts auch mit Piktogrammen auf dem Boden arbeiten, aber wir können nicht alles zupflastern“ griff auch Bürgermeister Jörg Weber (SPD) die Problematik auf. „Es ist schwer, solange die Leute nicht in den Kopf kriegen, dass sie nicht auf dem Gehweg radfahren dürfen. Wir genehmigen Außenterrassen und dazwischen fahren Radfahrer, das ist schon schwierig.“

„Ein bisschen mehr Präsenz ist nicht verkehrt“

Hans-Peter Thomsen (FDP-WUW) plädierte dafür, die Verkehrszeichen generell direkt auf den Radwegen anzubringen: „Das wäre sinnvoll, gerade am Gertrudenthaler Kreisel in Burg, denn die Radfahrer sehen das Verkehrsschild nicht, es hängt zu hoch“, meinte Thomsen. „Ein bisschen mehr Präsenz ist nicht verkehrt, dann sind die Leute sensibilisiert“, erhofft sich Ausschussvorsitzender Lars Hviid (FWV) dadurch Besserung.

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