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Donnerstag, Dezember 3, 2020
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Kriminalpolizei ermittelt zu Brandserie auf Fehmarn

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Viele Brände im letzten halben Jahr

Im vergangenen halben Jahr ist es auf Fehmarn zu auffallend vielen Bränden im Stadtgebiet gekommen. Häufig brennen Mülltonnen oder Müllcontainer, Gartenlauben und Schuppen, welche in der Nähe stehen, geraten häufig mit in Brand.

Ein Schuppenbrand am 12.10.2020 gegen Mitternacht in Burg. Die Mülltonne ist stark in Mitleidenschaft gezogen und nicht mehr zu gebrauchen. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Brände im Burger Stadtgebiet

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Seit gut einem halben Jahr muss die Freiwillige Feuerwehr Burg immer wieder spät abends oder mitten in der Nacht ausrücken, um Brände zu löschen und schlimmeres zu verhindern. Der überwiegende Teil der Brände liegt dabei im Burger Stadtgebiet. Schon länger wird in den sozialen Medien über die Häufigkeit und Ähnlichkeit gemunkelt, einige sprechen gar von einem Feuerteufel auf der Insel. Konkrete Hinweise auf Zusammenhänge zwischen den Bränden gibt es bisher nicht, so die Polizei in einer Stellungnahme auf Nachfrage der OH-Presse.

In Burg auf Fehmarn kam am 28.06.2020 gegen 03:00 Uhr zu einem Muldenbrand. / FOTO: FF Burg (hfr) /

Polizei hat Brände im Blick

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Wie die Pressesprecherin der Polizei, Jarina Freericks, mitteilte, ist auch der Polizei die „Häufung von Sachbeschädigungen durch Feuer“ – wie es im korrekten Polizeideutsch heißt– bekannt. Überwiegend sind hier Mülltonnen die erste Brandquelle, weitere Gebäude oder Gegenstände in unmittelbarer Nähe sind immer gefährdet und gerieten häufig mit in Brand.

Am 16. Mai musste die Feuerwehr in Burg gegen 2:00 Uhr in Richtung Inselschule ausrücken. Auch hier brannte es in einem Müllverschlag.

Kriminalpolizei ermittelt

Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck mitteilt, werden die Ermittlungen zu den Bränden bei der Kriminalpolizei Oldenburg geführt. Hier werden von den Beamtinnen und Beamten mögliche Zusammenhänge der Feuer geprüft.

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