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Kinder- und Jugendparlament Fehmarn tagte

Leah Schmidt erhofft sich auch deutschlandweit viele Perspektiven

Leah Schmidt, Vorsitzende des Kinder- und Jugendparlaments der Stadt Fehmarn. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF
Fehmarn. Leah Schmidt und Nico Paulsen vom KiJuPa werden am Wochenende am Bundesvernetzungstreffen fĂĽr Kinder- und Jugendparlamente in Weimar teilnehmen.

Zügig und professionell führte Vorsitzende Leah Schmidt durch die Sitzung: In nicht einmal einer Viertelstunde arbeitete das Kinder- und Jugendparlament der Stadt Fehmarn, das gestern Abend (Mittwoch, 11. Mai 2022) in der Inselschule zusammentrat, die Tagesordnung ab. Vereidigt wurde Gene Wahl. Mitglied Bendix Utech kündigte an, dass er demnächst einige Monate im Ausland leben wird und daher sein Amt nicht ausüben kann. Bürgermeister Jörg Weber wies auf die neuen anderthalb Stellen ab dem 1. Juni 2022 in der Inseljugendpflege hin.

Bundesvernetzungstreffen fĂĽr Kinder- und Jugendparlamente

Leah Schmidt gab bekannt, dass das KiJuPa einheitliche Pullover bedrucken lassen möchte: „Wir lassen das jetzt vor Ort machen. Zwei wurden bereits in Auftrag gegeben, um zu sehen, ob sie unseren Anforderungen entsprechen.“ Eingeweiht werden sollen die Pullover bereits an diesem Wochenende, denn Leah Schmidt wird gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Nico Paulsen am Bundesvernetzungstreffen für Kinder- und Jugendparlamente in Weimar teilnehmen. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt: Lediglich zwei Personen konnten sich aus jedem KiJuPa bewerben.  „160 Teilnehmer*innen haben insgesamt zugesagt“, so die Vorsitzende.

„Ich hoffe, dass wir uns etablieren können“

„Das ist eine Veranstaltung, bei der sich alle Kinder- und Jugendparlamente Deutschlands treffen, es wird einige Workshops geben, wie Öffentlichkeitsarbeit und auch interne Arbeit gestaltet werden kann. Ich  hoffe, dass wir uns etablieren können“, erklärte Leah Schmidt. „Schleswig-holsteinweit sind wir bereits vernetzt“, aber auch deutschlandweit erhofft die Vorsitzende sich viele Perspektiven: „Vielleicht gibt es andere Themen, die die Kinder- und Jugendparlamente dort bewegen; und vielleicht erfahren wir dort Dinge, die bei uns noch Verbesserungsbedarf haben.“  

„Darauf kann Fehmarn durchaus stolz sein“

"Bei uns gibt es das Kinder- und Jugendparlament bereits seit fĂĽnf Jahren. Darauf kann Fehmarn durchaus stolz sein", meint Inseljugendpfleger Michael Likus. / FOTO: HILKE HAHN-WOLFF

Inseljugendpfleger Michael Likus gab zu bedenken, dass es bundesweit 800 Kinder- und Jugendparlamente gebe:  „Das zeigt, dass längt nicht jede Stadt oder Gemeinde darüber verfügt, das ist fast eine Minderheit. Es gibt viel zu viele weiße Flecken“, ergänzte er. „Bei uns gibt es das Kinder- und Jugendparlament bereits seit fünf Jahren. Darauf kann Fehmarn durchaus stolz sein.“

Neubau des inklusiven Spielplatzes in Dänschendorf

Vorsitzende Leah Schmidt trug einen kurzen Sachstandsbericht zum Neubau des inklusiven Spielplatzes in Dänschendorf vor: „Wir haben uns noch mal über die Spielgeräte unterhalten. Die Angebote sind eingegangen und liegen dem Architekturbüro vor.“

„JIM’s Bar“: ein Projekt zur Alkoholprävention

Kurz vorgestellt wurde auĂźerdem ein Projekt zur Alkoholprävention namens „JIM’s Bar“ – die AbkĂĽrzung JIM steht fĂĽr „Jugendschutz Im Mittelpunkt“. Hier werden alkoholfreie Cocktails gemixt. Solche Mischungen sollen auf kĂĽnftigen Veranstaltungen des Kinder- und Jugendparlaments angeboten und so darauf hingewiesen werden, dass leckere Getränke keinen Alkohol brauchen.

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