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Fehmarn
Samstag, Dezember 5, 2020
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Lokal einkaufen in Burg auf Fehmarn

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Stärkung der Innenstadt als wichtiger Faktor

Das Jahr 2020 hat den Einzelhandel nicht nur auf Fehmarn und in ganz Schleswig-Holstein unter Druck gesetzt. Das Interesse am Kauf vor Ort bleibt bei vielen Konsumenten gegeben, sofern Ladengeschäfte an den richtigen Orten zu finden sind. Die klassische Fußgängerzone in der Innenstadt hat auch in Burg weiterhin eine große Bedeutung, bei Einheimischen genauso wie bei Touristen. Durch den geplanten Neubau der Drogeriekette DM außerhalb der Innenstadt von Burg sehen viele Bürger diese Bedeutung aktuell gefährdet und befürchten eine drastische Entwicklung.

Lokales Einkaufen in den Innenstädten fördern

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Für uns alle ist es selbstverständlich geworden, Artikel des täglichen Bedarfs bei Amazon & Co. zu kaufen. Trotzdem ist der wöchentliche Gang zum Wochenmarkt oder zu einer Drogerie wie DM vor Ort weiterhin gefragt. Viele möchten nicht auf das klassische Einkaufserlebnis vor Ort verzichten, zudem lädt Fehmarn mit Burg zum touristischen Bummeln ein. Natürlich sollte es hierfür kleine und große Attraktionen geben, die eine Innenstadt interessant machen. Dazu zählt auch ein DM-Markt in der Innenstadt.

Leerstände in der beschaulichen Fußgängerzone von Burg gibt es seit Jahren immer mal wieder, meist werden diese jedoch schnell neu besetzt. Im Falle des neuen DM-Marktes außerhalb der Innenstadt von Burg scheiden sich daher die Geister. Viele Bürger verwundert ist, dass ein Neubau außerhalb der Fußgängerzone bevorzugt wurde, anstatt den Einzelhandel in der Fußgängerzone anzukurbeln.

Langfristig negative Folgen befürchtet

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Eine breite Mehrheit der Menschen in Burg und auf Fehmarn begrüßen die Ansiedlung von DM auf der Insel. Die namhafte Drogeriekette stellt eine wichtige Versorgung auf Fehmarn sicher, auch für Touristen ist die schnelle Verfügbarkeit einer Drogerie ein wichtiges Argument. Und lokales Einkaufen gehört schließlich auch zum Urlaubserlebnis dazu.

Viele Stimmen befürchten jedoch auch, dass die Ansiedlung außerhalb der Innenstadt den Tod der Fußgängerzone bedeuten könnte. Hier wird auf das Beispiel Oldenburg in Holstein verwiesen, wo ein DM-Markt außerhalb des Stadtgebiets faktisch für eine tote Innenstadt gesorgt hat. Aktuelle Studien des bereits vorhandenen Konkurrenten Rossmann prognostizieren einen Umsatzrückgang von 50 Prozent.

Abstimmung am 29. Oktober mit Spannung erwartet

Noch ist der Neubau außerhalb der Innenstadt nicht beschlossen. Am 29. Oktober wird in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses über den Bauantrag abgestimmt. Bei allen politisch geführten Kampagnen für den Neubau außerhalb bleiben bei vielen Bürgern Zweifel, ob der Einzelhandel in Burg die anstehende Herausforderung auch auf Dauer meistern kann.

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