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Neue Farbe für die Windmühle in Lemkenhafen auf Fehmarn

Die Windmühle in Lemkenhafen auf Fehmarn benötigt dringend einen neuen Anstrich. Ein Teil der Summe soll aus einer Bundesförderung kommen Klaus-D. Blanck, (Schriftführer), Dr. Klaus-Fr. Bumann (2. Vorsitzender) und Ingo Gädechens (MdB, CDU) / FOTO: DENNIS ANGENENDT
In diesem Beitrag: Neuanstrich ist überfällig Die Arbeiten werden anstrengend, soviel ist sicher. 50% der Gesamtkosten könnten aus Bundesmitteln kommen
Fehmarn. Die Segelwindmühle in Lemkenhafen auf Fehmarn braucht dringend frische Farbe. Bis 1954 war die Mühle auf der Ostseeinsel noch in Betrieb, seit 1961 steht sie als Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Neuanstrich ist überfällig

Der Neuanstrich ist überfällig, sagen auch Dr. Klaus Bumann und Klaus Blanck vom „Verein zur Sammlung Fehmarnscher Altertümer e.V.“, welche gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens zu einem Ortstermin geladen hatten.

Die Arbeiten werden anstrengend, soviel ist sicher.

Ingo Gädechens (MdB, CDU), Klaus-D. Blanck, (Schriftführer) und Dr. Klaus-Fr. Bumann (2. Vorsitzender) stehen hoch oben auf der Galerie im strammen Wind. / FOTO: DENNIS ANGENENDT

Die Ausbesserung der Fassade muss von Hand erfolgen, „Hochdruckreiniger vertragen die Holzschindeln nicht“, erklären die beiden Mühlenexperten. Anschließend wird eine norwegische Spezialfarbe aufgetragen. Diese hält der rauen Witterung besonders gut stand.

50% der Gesamtkosten könnten aus Bundesmitteln kommen

Die Gesamtkosten werden auf rund 40.000 € geschätzt. Realisiert werden soll das Vorhaben unter anderem durch Fördermittel des Bundes.

„Die Windmühle ist eine ganz besondere und weithin sichtbar“ erklärt Gädechens, welcher sich schon seit Längerem für den Erhalt von Kulturdenkmälern einsetzt. „Durch die Bundesförderung können etwa 50% der Kosten übernommen werden“, erklärt der CDU’ler. Die restliche Summe könnte möglicherweise aus Spenden finanziert werden, planen der 2. Vorsitzende Dr. Bumann und Schriftführer Blanck.

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